Paste oder Bleichmittel besser?

Was Zähne weiß macht

New Africa/shutterstock.com
Zähne lässt man sich am besten von der Zahnärzt*in bleichen.

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Aphthen Parodontitis Kariesbehandlung ohne Bohren? Herausnehmbarer Zahnersatz Alles über Zahnbettentzündung Kiefersperre Zahnpasta mit Aloe Vera Zahnfleischentzündung Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen Bleaching: Weißere Zähne Studie: Karies ist nicht erblich Infektionsschutz bei Zahnimplantaten Kauen bis der Kopf dröhnt Blutspucken beim Zähneputzen Hilfsmittel zur Mundhygiene Infektion bei Zahn-Implantaten Teurer Zahnersatz Welcher Zahnersatz ist der Richtige? Diabetes und Parodontitis Zahnschmerzen verhindern Zahnnerventzündung und Wurzelvereiterung Grundlagen der Mundhygiene Weisheitszähne Sprachgenies mit Tourette-Syndrom Was tun bei Mundgeruch? Zähneknirschen Aufbau und Funktion der Zähne Wenn Eis Kopfschmerzen bereitet Wenn der Zahn gezogen werden muss … Deutsche putzen die Zähne falsch Zahnpflege bei Kindern Entzündete Zahnimplantate Speichelsteine Die richtige Zahnpasta Altersgerechte Zahnpasta Zahnspangen & Co. Kieferfehlstellung Pflege, Reparatur und Probleme mit Zahnersatz Gesunde Zähne trotz Dentalphobie Implantate Kieferklemme Streitpunkt Weisheitszahn Karieshemmer Fluorid Chronischer Mundgeruch Mundschleimhautveränderungen, chronische Kronen Vorsicht bei der Schnuller-Wahl Hormone und Zahngesundheit Rettung für ausgeschlagene Zähne Gesund beginnt im Mund Veneers Professionelle Zahnreinigung Mundhygiene bei Diabetes Zahnaufhellende Behandlung Kauschmerz Retinierte und verlagerte Zähne sowie Weisheitszähne Nächtliches Zähneknirschen Bessere Parodontitis-Bekämpfung Auf Borstenhygiene achten Mundgeruch Auf den Zahn gefühlt Eiszeit für die Zähne Löcher in den Zähnen Kiefergelenkarthrose und Kiefergelenkarthritis Deutsche putzen die Zähne falsch Aufbau und Funktion der Zähne Auf Borstenhygiene achten Karies Vorsicht bei der Schnuller-Wahl Kokosöl schützt vor Karies Willkommen im Nirwana Pflegereport 2014 Durchbruch der Zähne Der Besuch beim Zahnarzt Schlau dank Kaugummi Alternative Zahnpflege Lippenherpes lässt sich bezwingen Kieferzysten Der erste Zahnarztbesuch Mit Kaugummi Entzündungen erkennen Professionelle Zahnreinigung und Versiegelung Die Rolle der Ernährung bei der Zahngesundheit Mit Fluorid, aber ohne Titandioxid Nächtliches Zähneknirschen Schlafmangel fördert Übergewicht Nächtliches Zähneknirschen Zahnpflege bei Kindern Energy-Drinks: Säurebad fürs Gebiss Pflege von Zahnspangen Richtige Mundhygiene schützt Herz Parodontitis Wenn die Spucke wegbleibt Aphthe: Entzündete Mundschleimhaut Zahnbelag, Zahnstein und Zahnverfärbungen Zahnversorgung: Was zahlt die Krankenkasse? Auf Borstenhygiene achten Fluoridlack auf Kasse Pflanzliche Mittel gegen Zahnweh Sensible Zahnhälse und Zahnhalsdefekte Vitamine in Zahnpasta? Zahnfüllungen und Inlays Milchgebiss und Zahnwechsel Neue Wege in der Kariesbehandlung Die zahnheilkundlichen Berufe Mundhöhlenabszesse Das 1 x 1 der guten Zahnpflege Zahnschmuck Vorsicht bei der Schnuller-Wahl Schützt Zähneputzen vor Diabetes? Mundfäule Fehlende oder überzählige Zähne Ran an den Weisheitszahn? Brücken Typisch männlich: Parodontitis Nächtliche Mundtrockenheit Ferien ohne Zahnschmerzen Angst vorm Zahnarzt bezwingen Schützt Zähneputzen vor Diabetes? Mundsoor Angst vor dem Zahnarzt Mit Fluorid, aber ohne Titandioxid Tinnitus bei Kieferfehlstellung Teletherapie bei Stottern Zahnunfälle Frische Hilfe gegen Mundgeruch Aufbau und Funktion der Zähne Schmerzen beim Eis essen Anti-Aging für die Zähne Tipps gegen schmerzhaftes Zahnen Mundgeruch: der stille Begleiter Fett – eine Grundgeschmacksart? Zähne röntgen erhöht Tumor-Risiko Gewürznelken gegen Zahnschmerzen

Weiße Zähne wünschen sich die Meisten, sind aber von Natur aus eher selten. Zum Aufhellen werden viele Methoden angepriesen. Doch was macht Zähne wirklich weiß? Und sind Weißmacher-Pasten und Bleichmittel gesundheitlich unbedenklich?

Veranlagung und Rotwein

Die meisten Menschen finden strahlend weiße Zähne schön. Doch welche Farbe unser Gebiss hat, ist auch genetisch veranlagt. Und da variieren die Schattierungen erheblich. Strahlendes Weiß ist eher selten. Zusätzlich verfärben die Zähne auch Essgewohnheiten oder der regelmäßige Genuss von Rotwein, Tabak oder Kaffee.

Doch wie lassen sich Zähne aufhellen? Farbveränderungen durch Kaffee oder Rotwein kann man mit Weißmacher-Zahnpasten zu Leibe rücken. Laut Stiftung Warentest gibt es einige Produkte, die solche Verfärbungen hervorragend entfernen. Dabei ist jedoch eines zu beachten: Manche Weißmacher-Pasten haben einen hohen Abrieb und schaden bei freiliegenden Zahnhälsen. Im Zweifel fragt man vor der Verwendung besser die Zahnärzt*in, welche Paste geeignet ist. Zudem sollte man nicht zu viel erwarten: Denn die Zähne bekommen durch das Putzen mit Weißmacher-Pasten nur ihren natürlichen Farbton zurück, der nicht immer strahlend weiß ist.

Bloß nicht selbst bleichen!

Weißer werden die Zähne durch Bleichen. Das chemische Grundprinzip ist einfach: Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid setzen im Mund aktiven Sauerstoff frei. Der dringt in den Schmelz ein, spaltet dort verfärbende Moleküle und wandelt sie in farblose um.

Immer wieder kursieren Tipps im Internet, wie man das selbst zuhause machen kann. Stiftung Warentest rät von allen ab. Freiverkäufliche Bleichmittel sind entweder wirkungslos oder so hoch dosiert, dass die Zähne Schaden nehmen. Hausmittel wie Natron oder Wasserstoffperoxid können die Zähne ebenfalls empfindlich schädigen, auch wenn ihre Anwendung in Videoportalen als harmlos angepriesen wird.

Homebleaching und Praxisbleaching

Wer seine Zähne bleichen möchte, sollte dies unbedingt unter zahnärztlicher Aufsicht tun. Denn vor dem Bleichen muss kontrolliert werden, ob die Zähne gesund sind, d.h. kariesfrei, ohne Schmelzdefekte oder freiliegende Zahnhälse. Nur so ist gewährleistet, dass das Bleichmittel nicht in die Zähne eindringt und Entzündungen auslöst.

Zwei Bleichverfahren sind üblich:

  • Für das Homebleaching fertigt die Zahnärzt*in eine Kunststoffschiene an. Dort hinein füllt man das bleichende Gel und setzt die Schiene stundenweise ein. Bis die Zähne weißer sind, dauert es meist mehrere Wochen.
  • Beim Bleichen in der Praxis trägt die Ärzt*in das Bleichmittel auf die Zähne auf und entfernt es nach einer gewissen Einwirkungszeit. Meist muss die Prozedur mehrere Male wiederholt werden, bis der gewünschte Effekt eintritt. Manchmal wird der Bleichvorgang mit Laser oder UV-Licht beschleunigt. Allerdings ist nicht klar, ob diese Methode die Zähne schädigt.

Auf einer zehnteiligen Farbskala lässt sich durch das zahnärztliche Bleichen mindestens eine Aufhellung von drei Stufen erreichen. Wie lange der Effekt anhält, hängt von der Mundhygiene und den Ernährungs- oder Rauchgewohnheiten ab. Im Durchschnitt geht man von ein bis drei Jahren aus. Die Kosten für das Bleichen muss jeder selbst tragen. Je nach Verfahren ist mit einem Preis von 300 bis 600 Euro zu rechnen.

Quelle: Stiftung Warentest

Autor*innen

Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 07:57 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.