Sommerliche Herausforderung

Vor Sonne und Stichen schützen


Mann steht vor Palmen und sprüht sich ein Mückenschutzmittel auf den Unterarm.
mauritius images / Elizaveta Galitckaia / Alamy / Alamy Stock Photos
Mückenschutz sollte man frühestens 15 Minuten nach Auftragen des Sonnenschutzmittels aufsprühen.

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Ebola-Epidemie in Afrika Mit Medikamenten in den Urlaub Was tun gegen Mückenstiche? Tropenkrankheiten Tauchen trotz Asthma Gesundheit im Gepäck Reiseapotheke: Im Urlaub droht Hepatitisinfektion Kombi-Impfung gegen Hepatitis Tauchen Arzneimittel-Shopping im Urlaub? Mit Medikamenten in den Urlaub Reiseapotheke für chronisch Kranke Tipps gegen Reisedurchfall Arzneimittel auf Reisen Vitamin-D-Mangel durch Sonnenschutz? Hitze bei Bluthochdruck gefährlich Reisen im Alter Was bei Reiseübelkeit hilft Probleme bei Flugreisen Hilfe nach Quallenkontakt Temperaturanstieg fördert Malaria Krank im Urlaub: Herzerkrankung: Reisen erlaubt Medikamente auf Reisen Sonnenallergie vorbeugen Reiseapotheke – das gehört hinein! Japanische-Enzephalitis-Impfung Hepatitis-B-Impfung Verdauungsbeschwerden während einer Reise Medikamente auf Reisen Die Freizeit-Krankheit Zika-Virus gefährdet Schwangere Vor der Abreise Rote Augen nach dem Schwimmen Reisen mit Diabetes Reisen mit dem Rucksack Krank im Urlaub Unterzuckerung beim Sonnenbad Zika-Virus gefährdet Schwangere Thromboserisiko verringern Reisedurchfall Reisen in tropisches Klima Was tun bei Reisedurchfall? Reiseplanung für den Magen Kinderlähmung-Impfung (Polio) Influenza-Impfung Rund ums Thema Reiseapotheke Reisen mit Diabetes Herz-Gefahr in der Business-Class? Auslandsreiseversicherung Typhus-Impfung Schwanger verreisen Umgang mit Medikamenten im Sommer Reisethrombose Reisen in der Schwangerschaft Die Reiseapotheke Was bei Reiseübelkeit hilft Urlaub mit dementen Menschen Reisen in die Kälte Frühsommer-Meningoenzephalitis-Impfung Gelbfieber-Impfung Antworten zum Zika-Virus Kindern Ebola erklären Orientbeule nach Mittelmeerurlaub Reisetipps für Zuckerkranke Medikamente kühl lagern Straßen sicherer machen Erst planen, dann genießen Gegen Dengue-Fieber impfen! Gut vor Mücken und Sonne schützen! Wenn Fliegen Bauchweh macht Aktivurlaub ist erholsamer Tollwut-Impfung Schutz vor Mückenstichen Schwanger den Urlaub genießen Reiseimpfung für kleine Kinder Diabetes-Patienten im Flugzeug Reisen mit chronischer Krankheit Periode in den Herbst verschieben? Medikamente und Sonnenbaden Auch die Leber braucht mal Urlaub Badevergnügen ohne Blasenentzündung Vor der Abreise Venenleiden langfristig vorbeugen Cholera-Impfung Sonnenschutz für die Augen Das hilft gegen Reisekrankheit Zika-Virus gefährdet Schwangere Urlaub mit Kindern Medikamente auf Reisen Malaria-Schutz im Urlaub Reisen mit Herzerkrankungen Mythen rund um Sonnenschutz Erste Hilfe bei Sonnenbrand Reiseimpfungen Jetlag Medikamenteneinnahme während Reisen Hepatitis-A-Impfung Meningokokken-Impfung Bisse und Verletzungen durch Tiere Mit Haustier in den Urlaub reisen Reisekrankheit Malariaprophylaxe Fernreisen mit Diabetes Tollwut: Risiko auch in Deutschland Reisen als Dialysepatient Wolken, Sonnenhut oder Creme Ebola-Fieber in Westafrika Reisen mit der „Pille“ Gut gerüstet in den Urlaub Unfälle im Urlaub Höhenkrankheit: Ruhezeiten beachten Fliegen mit Diabetes oder Asthma Impfpass vor Reise kontrollieren Berufsstress im Urlaub Auf Reisen: Information ist die beste Vorsorge Reisen im Alter Tipps gegen den Jetlag Medikamentenkauf im Ausland Das hilft gegen Reisekrankheit Reiseapotheke für Kinder Reisekrankheit Wahrheit oder Mythos Exotische Mücken im Gepäck Reiseübelkeit bei Kindern Sonnenschutz im Winter Malaria: neuer Impfstoff getestet Mit Heuschnupfen auf Reisen Tierische Gefahren im Ausland Reisethrombose vorbeugen Mit Diabetes in die Luft gehen Deutschland bald Paradies für Tropenviren? Tipps gegen Jetlag Homöopathische Reiseapotheke Rechtzeitig an Impfschutz denken Flugreise trotz Herzerkrankung Gesund auf Reisen Urlaub im Bakterienbiotop Was steckt im Eis? Diabetes-Patienten auf Reisen Mit Medikamenten in den Urlaub Zecken erwachen aus dem Schlaf Arztbesuche im Urlaub Reisetipps für Zuckerkranke Checkliste für die Reiseapotheke Kühler Kopf an heißen Tagen Pneumokokken-Impfung Reisen mit Kindern Zecken: Wie schützt man sich? Resistente Darmbakterien Bergsteigen

Im Sommer möchte man sich meist sowohl vor Mücken als auch vor Sonnenbrand schützen. Was ist dabei zu beachten?

Kombiprodukte weniger sinnvoll

Zuviel Sommersonne lässt langfristig die Haut früher altern und erhöht das Risiko für Hautkrebs. Zum Glück gibt´s Sonnencreme und Lotionen, um sich vor UV-Strahlen zu schützen. Doch die Sommersonne lockt nicht nur Menschen ins Freie, auch Mücken und andere Stechinsekten haben Hochkonjunktur. Wie kann man sich vor Sonne und Mücken gleichzeitig schützen?

Eine Möglichkeit sind Kombiprodukte, die im Handel angeboten werden. Doch sie sind nicht unbedingt sinnvoll: Denn meist muss der Sonnenschutz viel großflächiger und vor allem häufiger aufgetragen werden als ein Mückenschutzmittel. Während es bei der Sonnencreme je nach Hauttyp und Lichtschutzfaktor allerspätestens nach 2 Stunden Zeit wird zum Nachcremen, wirken Repellentien vier bis sechs Stunden.

Zeitlichen Abstand einhalten

Mücken- und Sonnenschutz lassen sich aber auch einzeln gut einsetzen. Fängt man zum gleichen Zeitpunkt damit an, sollte man chemischen UV-Filtern genügend Zeit geben, in die Haut einzudringen und zu wirken. Das bedeutet, den Mückenschutz frühestens 15 Minuten nach der Sonnencreme aufzutragen. Sonnenschutz mit mineralischen Filtern müssen zudem 30 Minuten vor dem Sonnenbad auf die Haut aufgetragen werden. Für Mückenschutzmittel gibt es keine Einwirkungszeit: Sie wirken sofort und können deshalb erst aufgesprüht werden, wenn die Plagegeister tatsächlich im Anflug sind.

Die in Mückenschutzmitteln am häufigsten verwendeten Wirkstoffe sind DEET und Icaridin. Zu beachten ist, dass DEET den Lichtschutzfaktor einer vorher aufgetragenen Sonnencreme vermindert. Das bedeutet, dass sich bei gleichzeitiger Nutzung die Gefahr für einen Sonnenbrand erhöht. Außerdem können DEET und chemische UV-Filter zusammen in der Haut allergische Reaktionen auslösen. Für die Substanz Icaridin sind diese Wechselwirkungen bisher nicht bekannt.

Duftmantel wird angegriffen

DEET und Icaridin wirken beide wie ein Duftmantel, der Insekten fernhält. Diese Wirkung kann durch wohlriechende Sonnencremes vermindert werden. Wer den duftenden Mückenschutzmantel nicht beeinträchtigen möchte, sollte daher auf parfüm- und zusatzfreie Sonnenkosmetik und Hautpflegeprodukte setzen. Beratung dazu gibt´s in der Apotheke.

Quelle: ptaheute

Autor*innen

Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 17:04 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.