Gesprächstherapie nach Rogers

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Sozialrechtliche Informationen für psychisch Kranke Lithium Spinnen-Phobie mit App behandeln Hilfe bei Schulstress Was ist eigentlich Stress? Übungen zur Achtsamkeit Macht Verdrängung wirklich krank? Essstörung: Typische Symptome Depression Methylphenidat stört Wachstum nicht Verhaltenstherapien Tierische Therapeuten Abtreibung richtig verarbeiten Soziale Interaktion bei Kindern Licht gegen Winterdepression Schlafentzug bei Depressionen ADHS bei Erwachsenen Zufrieden Altern heute & zukünftig Cannabis schädigt Lunge Großstadt fördert psychische Leiden Stress in der Schwangerschaft Organische Psychose (chronisch) Winterdepression ADHS bei Erwachsenen Was sind Essstörungen? Wirken Antidepressiva bald besser? Das Internet als Droge Werbeverbot für Tabak Verzerrte Körperwahrnehmung Antipsychotikaverbrauch steigt an Hirn schrumpft mit Stimmungstief in der Winterzeit Psychosomatische Störungen Magersucht Stigmatisierung psychisch Kranker Depressiv durch Parkinson Befindlichkeitsstörung oder psychische Erkrankung? Verwirrt nach der OP Stress am Wochenende Häufige Überstunden machen dumm Posttraumatische Belastungsstörung Trauer nach einer Fehlgeburt Zwangsstörungen Pflegende von Demenz-Erkrankten Depressionen: Sport hilft Albträume bei Kindern Ab ins Grüne Initiative „Kinder stark machen“ Beruhigungsmittel Sucht im Alter Fertigprodukte machen depressiv Bindungshormon baut Angst ab Flüssigkeit zur Arzneieinnahme Somatoforme Störungen Übergewicht und Essstörung Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Antidepressiva nicht absetzen! Künstlerische Verfahren Der Weg zur Diagnose in der Psychiatrie Wenn Kinder schlecht träumen Nikotinabhängigkeit Riskantes Essverhalten Cannabis belastet die Psyche Bulimie Gesunde Zähne trotz Dentalphobie Sport gegen Depression Unrealistische Vorbilder gefährden Schizophrenie Meditierend Depressionen lindern Augenblick bewusst erleben Pflegereform 2017 Hypnose in der Psychotherapie Behandlung schwerer Depressionen Antidepressiva bezwingen auch Ängste Selbstmord Was sind Tics? Wenn Pflegende seelisch leiden Herbstmüdigkeit und Winterblues ADS und ADHS bei Erwachsenen Hat der Kollege ein Alkoholproblem? Winterdepression bei Kindern Therapie am Computer Psychodrama Die Angst vor der Angst Burnout bei Diabetes Östrogenspiegel verändert Frauenhirn Krankheitsangst raubt Lebensjahre Glücksspiel im Kinderzimmer Der Nachteil am guten Gedächtnis Elektrische Hirnstimulation Borderline-Syndrom Depression statt Vaterglück Anhaltende Besorgtheit Überlebenshilfe für Videokonferenzen Die medizinischen Fachgebiete und Berufe im Bereich seelischer Erkrankungen Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern Gefühlsschwankungen bei Borderline Grundlagen der Psychotherapie Schlafprobleme durch Medikamente Wohlbefinden im Alter Asperger-Syndrom bei Erwachsenen Modedroge Crystal Meth Methylphenidat stört Wachstum nicht Mehr Lebenszufriedenheit im Alter ADHS wirksam behandeln Achtung, Alkohol-Falle Eigenanalyse von Stressoren Hilfe für Betroffene und Angehörige bei psychischen Erkrankungen Antidepressiva bezwingen auch Ängste Alkohol fördert Darmkrebs Männer werden depressiver Spinnen-Phobie mit App behandeln Was sind affektive Störungen? Autismus beim Baby erkennen Schlafentzug täuscht die Sinne Arbeit nach psychischer Erkrankung Einnässen Therapie mit Antidepressiva Depression erhöht Diabetesrisiko Cholesterinsenker gegen Depressionen? Botox gegen Borderline Angst vor Klassenarbeiten Psychologische Beratung im Studium Burnout-Verbreitung überschätzt Fehltage durch psychische Leiden Wenn das Horten zum Problem wird Wie ADHS-Medikamente langfristig helfen Wenn Eltern psychisch krank sind Depression bald objektiv messbar? Krankheitsangst raubt Lebensjahre Gewalt gegen Männer Gewalt gegen Männer Tageslicht gegen Winterdepression Keine Angst vor Psychopharmaka Essstörungen bei Jungen Hilfe bei Essstörungen Essstörungen zunehmend verbreitet Panikattacken ADHS im Erwachsenenalter Manie und bipolare Störung Nachwuchs hält gesund Immer mehr Jugendliche abhängig Buchtipp: Depression und Angst Krebs: Tanzen hilft beim Verarbeiten Hilfe durch Selbsthilfe Methylphenidat stört Wachstum nicht Lücke bei Versandapotheken Tipps gegen Winterblues Schlafmangel beeinflusst die Psyche Spinnenphobie spielend überwinden Schichtarbeit erhöht Diabetes-Risiko Organische Psychose (akut) Buchtipp: Der Gefräßigmacher Dissoziative Störung Binge Eating Schwer Depressive sind unterversorgt Familientherapie Burnout-Anzeichen wahrnehmen Wenn Kinder traumatisiert sind Mobbing bei Kindern ADHS wirksam behandeln Homeoffice senkt Stresslevel Senioren grübeln weniger Morgentief als Hinweis auf Depression Abhängigkeit Lavendelöl gegen Angststörungen Psychische Betreuung bei Krebs Furcht lässt Spinnen wachsen Krankhafter Sammeldrang Long-Covid mindert die Libido Hirnstimulation lindert Depressionen Bundesteilhabegesetz beschlossen Angsterkrankungen (Überblick) Schizophrenie verstehen Mobbing in sozialen Medien Depressionen gefährden das Herz Licht-Therapie bei Winterdepression Spontane Menschen sind sozialer Essen bestimmt die Laune Essen für die Harmonie Hilfe bei Altersdepression Rauchstopp: So klappt’s! Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Einweisung und Aufenthalt in psychiatrische Kliniken Positives Selbstbild im Alter Stress und Kummer fördern Demenz Stress schadet dem Rücken Konzentrationsmangel & Vergesslichkeit Aktionstag zur Glücksspielsucht Cannabis als Medikament sicher Musiktherapie bei Tinnitus Antidepressiva nicht absetzen! Generalisierte Angststörung Alkohol macht Gehirn unflexibel ADHS bei Erwachsenen Ursachen von Schulverweigerung Machen Sportwetten süchtig? Antidepressiva nicht absetzen! Dauerstress gefährdet Gesundheit Hirnstimulation lindert Depressionen Karriere-Hemmnis Soziale Phobie Vogelgesang stärkt die Psyche Hypochondrie: Eingebildet krank Immer mehr Menschen mit Depression Herbstliches Stimmungstief Rauchstopp stärkt die Psyche Essstörung: Kein Hunger in Sicht Der Drang zum Zwang Traumatische Erlebnisse Antidepressiva Alzheimer: Erinnerungsanker hilft Magenbeschwerden bei Stress Vogelgesang stärkt die Psyche Spielsucht Wenn junge Seelen leiden Wenn Medikamente die Psyche stören Wegen Alkohol in die Notaufnahme Depressive Verstimmung Depressionen bei Männern erkennen Borderline-Störung Krankheitsangst raubt Lebensjahre Gestalttherapie Psychische Leiden bei Arbeitslosen Depression im Alter Alkoholabhängigkeit Situation nach Schlaganfall Hyperventilationssyndrom Faltenkiller gegen Depressionen Medikamentensucht im Alter Krisenintervention Falsche Selbstwahrnehmung Anzeichen für Schulangst erkennen Hirnstimulation lindert Depressionen Psychotrope Substanzen Depressionen im Alter Mit Belastungen richtig umgehen Angst vorm Zahnarzt bezwingen ADHS wirksam behandeln Winterblues oder Depression? Stress ist ansteckend Gedächtnisprobleme im Alter Medizin-Nobelpreis 2014 Depressionen ernst nehmen Leistungsdruck am Arbeitsplatz Psychotherapie bei Diabetes Erneutem Herzinfarkt vorbeugen Wenn die Seele leidet Mit Yoga Krankheiten heilen? Risiko- und Schutzfaktoren psychischer Erkrankungen Phobien Ambulante Behandlungseinrichtungen für psychisch Kranke Auf Suizid-Gefahr richtig reagieren Depressionen bei Männern erkennen ADHS: Weniger Tabletten verordnet Psychopharmaka Angststörungen bei Kindern Klassische Psychoanalyse nach Freud Webportal für Krebskranke Bei Dauerstress droht Burnout Persönlichkeitsstörungen Ess-Sucht bei Kindern Mit Resilienz Krisen meistern Kurz-Therapie gegen Spritzenphobie Behandlung von Tinnitus Krankschreibungen 2014 Psychische Leiden bei Behinderung Spielsucht bei Jugendlichen Innovative Suchtprävention Herzerkrankungen bei Depressionen Mittel gegen schlechte Erinnerung Empfindsam: Männliche Psyche Kaufsucht in den Griff bekommen Gut gelaunt in den Frühling Pflanzliche Psychopharmaka Homeoffice senkt Stresslevel Online-Psychotherapie im Trend Stress-Faktor Kind Krankheitsangst raubt Lebensjahre Psychotherapie hilft auch im Alter Wenn Sport süchtig macht Junge Erwachsene mit Krebs Mit Mobbing richtig umgehen Singen kann COPD-Patienten helfen Stigmatisierung von Übergewichtigen Psychotherapie bei Reizdarmsyndrom Hilfe bei Altersdepression Hilfe bei Crystal-Sucht Erfolgreich fasten Kurz-Therapie gegen Spritzenphobie Schutz vor Stress und Burn Out Leistungsdruck an Unis steigt Diabetes und Depressionen Stimmen hören bei Psychosen Psychische Krisen meistern Depressionen frühzeitig bekämpfen Mit Pumuckl gegen Coronastress Weihnachtliche Aromatherapie Wenn die Panik kommt Burnout Tetris gegen Traumata Cannabisabhängigkeit ADHS im Erwachsenenalter Burnout Pandemie fördert Magersucht Der Weg zur Diagnose in der Psychiatrie Autismus beim Baby erkennen Diagnose Kaufsucht Wie Vorgesetzte krank machen Berufsstress im Urlaub Neuroleptika Depressionen bei COPD-Patienten Ehe hebt die Stimmung Depression am Auge ablesen Spinnen-Phobie mit App behandeln

Die Gesprächstherapie(klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie) ist ein mit den psychoanalytisch basierten Verfahren verwandtes Psychotherapieverfahren und in Deutschland weit verbreitet, obwohl es derzeit nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen wird. Es wurde vom amerikanischen Psychologieprofessor Carl Rogers (1902–1987) entwickelt. Aufgrund seines humanistisch geprägten, positiven Menschenbilds („Der Mensch ist gut“) geht Rogers davon aus, dass Menschen die angeborene Fähigkeit zu Wachstum, Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung besitzen und auch fähig sind, selbst Lösungsmöglichkeiten für Probleme zu finden.

Die therapeutischen Elemente der Gesprächstherapie und ihr Zusammenwirken
www.salevent.de, Michael Amarotico, München

Wie läuft die Therapie ab? Grundannahme: Der psychisch Kranke ist in seiner Selbstentfaltung blockiert. Durch den Aufbau eines besonders guten Beziehungsklimas bemüht sich der Therapeut, dem Patienten bei seiner Selbstexploration (= Vorgang des „Sich-selbst-Entdeckens“) zu begleiten und ihm bei der Lösung von Blockaden behilflich zu sein. Dabei ist die Grundhaltung des Therapeuten geprägt von Empathie (einfühlendes Verständnis), positiver Wertschätzung (Akzeptanz, emotionale Wärme) und Authentizität (Echtheit). Der Gesprächsverlauf wird vom Patienten bestimmt, und der Therapeut versucht, das Gesagte mitsamt emotionaler Bedeutung in eigene Worte zu fassen und dem Patienten zu „spiegeln“. Dieser soll so seine eigenen Gefühle klären und sich wieder umfassender wahrnehmen.

Was ist das Therapieziel? Ziel ist das Lösen von Problemen, die die freie, kreative Persönlichkeitsentfaltung blockieren.

Für wen geeignet? Gesprächstherapie wird bei sehr vielen psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt, sowohl als alleinige Therapie als auch ergänzend zu medikamentöser Behandlung.

Wie lange dauert die Therapie? Die durchschnittliche Dauer beträgt 40–80 Sitzungen, bei einer Sitzung pro Woche also ungefähr ein Jahr. Bei psychotischen Patienten erstreckt sich der Behandlungszeitraum über drei Jahre und länger.

Autor*innen

Dr. med. Arne Schäffler, Gisela Finke in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 14:42 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.