Ambulante Behandlungseinrichtungen für psychisch Kranke

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Familientherapie Berufsstress im Urlaub Faltenkiller gegen Depressionen ADHS wirksam behandeln Lavendelöl gegen Angststörungen Spielsucht Senioren grübeln weniger Wenn die Seele leidet Hilfe bei Schulstress Antidepressiva bezwingen auch Ängste Depression statt Vaterglück Risiko- und Schutzfaktoren psychischer Erkrankungen Übungen zur Achtsamkeit Spinnen-Phobie mit App behandeln Hilfe bei Altersdepression Ess-Sucht bei Kindern Wenn Eltern psychisch krank sind Mit Yoga Krankheiten heilen? Konzentrationsmangel & Vergesslichkeit Ehe hebt die Stimmung Gestalttherapie Leistungsdruck an Unis steigt Dauerstress gefährdet Gesundheit Pflegereform 2017 Wenn junge Seelen leiden Psychische Leiden bei Arbeitslosen Spinnen-Phobie mit App behandeln Nikotinabhängigkeit Schizophrenie verstehen Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Magenbeschwerden bei Stress Gewalt gegen Männer Antidepressiva nicht absetzen! Buchtipp: Depression und Angst Positives Selbstbild im Alter Methylphenidat stört Wachstum nicht Depression am Auge ablesen Bindungshormon baut Angst ab Angst vor Klassenarbeiten Borderline-Störung Depressionen bei Männern erkennen Krankschreibungen 2014 Psychopharmaka Rauchstopp stärkt die Psyche Borderline-Syndrom Das Internet als Droge Tetris gegen Traumata Meditierend Depressionen lindern Verhaltenstherapien Situation nach Schlaganfall Angststörungen bei Kindern Hilfe bei Crystal-Sucht Therapie mit Antidepressiva Wenn Pflegende seelisch leiden Flüssigkeit zur Arzneieinnahme Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern Aktionstag zur Glücksspielsucht Lücke bei Versandapotheken ADHS bei Erwachsenen Falsche Selbstwahrnehmung Cannabis als Medikament sicher Schlafentzug täuscht die Sinne Mobbing in sozialen Medien Hilfe durch Selbsthilfe Musiktherapie bei Tinnitus Cannabis schädigt Lunge ADS und ADHS bei Erwachsenen Phobien ADHS: Weniger Tabletten verordnet Wie Vorgesetzte krank machen Schwer Depressive sind unterversorgt Medizin-Nobelpreis 2014 Ursachen von Schulverweigerung Depression Stimmungstief in der Winterzeit Der Weg zur Diagnose in der Psychiatrie Tipps gegen Winterblues Krankhafter Sammeldrang Anhaltende Besorgtheit Abtreibung richtig verarbeiten Augenblick bewusst erleben Stimmen hören bei Psychosen Manie und bipolare Störung Kurz-Therapie gegen Spritzenphobie Depressionen ernst nehmen ADHS im Erwachsenenalter Furcht lässt Spinnen wachsen Verzerrte Körperwahrnehmung Mehr Lebenszufriedenheit im Alter Psychosomatische Störungen Stress ist ansteckend Essstörungen zunehmend verbreitet Schlafprobleme durch Medikamente Krisenintervention Depressionen: Sport hilft ADHS im Erwachsenenalter Buchtipp: Der Gefräßigmacher Stress-Faktor Kind Essen für die Harmonie Was ist eigentlich Stress? Depressionen gefährden das Herz Achtung, Alkohol-Falle Hilfe für Betroffene und Angehörige bei psychischen Erkrankungen Traumatische Erlebnisse Bei Dauerstress droht Burnout Pflanzliche Psychopharmaka Elektrische Hirnstimulation Mit Mobbing richtig umgehen Methylphenidat stört Wachstum nicht Psychische Betreuung bei Krebs Schlafmangel beeinflusst die Psyche Essstörung: Kein Hunger in Sicht Einnässen Antidepressiva nicht absetzen! Burnout Psychodrama Binge Eating Stress am Wochenende Initiative „Kinder stark machen“ Verwirrt nach der OP Psychotherapie hilft auch im Alter Ab ins Grüne Fertigprodukte machen depressiv Spielsucht bei Jugendlichen Gefühlsschwankungen bei Borderline Herzerkrankungen bei Depressionen Depression bald objektiv messbar? Modedroge Crystal Meth Alkohol fördert Darmkrebs Krankheitsangst raubt Lebensjahre Burnout bei Diabetes Zufrieden Altern heute & zukünftig Vogelgesang stärkt die Psyche Hypnose in der Psychotherapie Singen kann COPD-Patienten helfen Organische Psychose (akut) Online-Psychotherapie im Trend Medikamentensucht im Alter Winterdepression bei Kindern Stigmatisierung von Übergewichtigen Unrealistische Vorbilder gefährden Spinnenphobie spielend überwinden Spinnen-Phobie mit App behandeln Methylphenidat stört Wachstum nicht Psychotherapie bei Reizdarmsyndrom Stress schadet dem Rücken Machen Sportwetten süchtig? Hilfe bei Essstörungen Fehltage durch psychische Leiden Krebs: Tanzen hilft beim Verarbeiten Wenn die Panik kommt Morgentief als Hinweis auf Depression Hirn schrumpft mit Beruhigungsmittel Krankheitsangst raubt Lebensjahre Burnout Depressiv durch Parkinson Macht Verdrängung wirklich krank? Hirnstimulation lindert Depressionen Der Weg zur Diagnose in der Psychiatrie Psychische Leiden bei Behinderung Depressionen bei COPD-Patienten Antidepressiva nicht absetzen! Stress in der Schwangerschaft Essstörungen bei Jungen Was sind affektive Störungen? Winterblues oder Depression? Mittel gegen schlechte Erinnerung Bulimie Stigmatisierung psychisch Kranker Stress und Kummer fördern Demenz Winterdepression Angst vorm Zahnarzt bezwingen Burnout-Anzeichen wahrnehmen Licht-Therapie bei Winterdepression Trauer nach einer Fehlgeburt Albträume bei Kindern Dissoziative Störung Nachwuchs hält gesund Wenn das Horten zum Problem wird Gewalt gegen Männer Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Alkohol macht Gehirn unflexibel Wenn Medikamente die Psyche stören Generalisierte Angststörung Pflegende von Demenz-Erkrankten Autismus beim Baby erkennen Behandlung schwerer Depressionen Männer werden depressiver Autismus beim Baby erkennen Mobbing bei Kindern Krankheitsangst raubt Lebensjahre Psychotherapie bei Diabetes Die medizinischen Fachgebiete und Berufe im Bereich seelischer Erkrankungen Persönlichkeitsstörungen Hirnstimulation lindert Depressionen Kurz-Therapie gegen Spritzenphobie Depressionen frühzeitig bekämpfen Innovative Suchtprävention Der Drang zum Zwang Antidepressiva Keine Angst vor Psychopharmaka Erfolgreich fasten Depressive Verstimmung Tierische Therapeuten Rauchstopp: So klappt’s! Gesprächstherapie nach Rogers Zwangsstörungen Diagnose Kaufsucht Tageslicht gegen Winterdepression Psychotrope Substanzen Schutz vor Stress und Burn Out Bundesteilhabegesetz beschlossen Immer mehr Menschen mit Depression Künstlerische Verfahren Depression im Alter Therapie am Computer Depressionen im Alter Burnout-Verbreitung überschätzt Grundlagen der Psychotherapie Werbeverbot für Tabak Überlebenshilfe für Videokonferenzen Einweisung und Aufenthalt in psychiatrische Kliniken Cannabisabhängigkeit Behandlung von Tinnitus Hyperventilationssyndrom Licht gegen Winterdepression Riskantes Essverhalten Alkoholabhängigkeit Magersucht Eigenanalyse von Stressoren Schichtarbeit erhöht Diabetes-Risiko Krankheitsangst raubt Lebensjahre Antipsychotikaverbrauch steigt an Angsterkrankungen (Überblick) Gesunde Zähne trotz Dentalphobie Vogelgesang stärkt die Psyche Mit Belastungen richtig umgehen Arbeit nach psychischer Erkrankung Anzeichen für Schulangst erkennen Wirken Antidepressiva bald besser? Übergewicht und Essstörung Empfindsam: Männliche Psyche Abhängigkeit Wohlbefinden im Alter Psychische Krisen meistern Botox gegen Borderline Homeoffice senkt Stresslevel Essen bestimmt die Laune Befindlichkeitsstörung oder psychische Erkrankung? Hirnstimulation lindert Depressionen Auf Suizid-Gefahr richtig reagieren Selbstmord Wegen Alkohol in die Notaufnahme Cholesterinsenker gegen Depressionen? ADHS wirksam behandeln Die Angst vor der Angst Mit Resilienz Krisen meistern Hilfe bei Altersdepression Neuroleptika Gedächtnisprobleme im Alter Kaufsucht in den Griff bekommen Lithium Was sind Essstörungen? Wenn Kinder schlecht träumen Cannabis belastet die Psyche Soziale Interaktion bei Kindern Was sind Tics? Pandemie fördert Magersucht Wenn Kinder traumatisiert sind Panikattacken Erneutem Herzinfarkt vorbeugen Depression erhöht Diabetesrisiko Hat der Kollege ein Alkoholproblem? Schizophrenie Junge Erwachsene mit Krebs Herbstmüdigkeit und Winterblues Sucht im Alter Wenn Sport süchtig macht Karriere-Hemmnis Soziale Phobie Long-Covid mindert die Libido Sport gegen Depression Herbstliches Stimmungstief Homeoffice senkt Stresslevel Diabetes und Depressionen Leistungsdruck am Arbeitsplatz Spontane Menschen sind sozialer Psychologische Beratung im Studium Antidepressiva bezwingen auch Ängste Immer mehr Jugendliche abhängig Östrogenspiegel verändert Frauenhirn ADHS bei Erwachsenen Weihnachtliche Aromatherapie Gut gelaunt in den Frühling Der Nachteil am guten Gedächtnis Posttraumatische Belastungsstörung Klassische Psychoanalyse nach Freud Häufige Überstunden machen dumm Sozialrechtliche Informationen für psychisch Kranke Essstörung: Typische Symptome Hypochondrie: Eingebildet krank Asperger-Syndrom bei Erwachsenen Schlafentzug bei Depressionen Webportal für Krebskranke Depressionen bei Männern erkennen Glücksspiel im Kinderzimmer ADHS wirksam behandeln Wie ADHS-Medikamente langfristig helfen Organische Psychose (chronisch) Alzheimer: Erinnerungsanker hilft Großstadt fördert psychische Leiden Somatoforme Störungen ADHS bei Erwachsenen Mit Pumuckl gegen Coronastress

Bei der Versorgung von psychisch Kranken gilt: „ambulant vor stationär“. Dies bedeutet, dass man die Patienten möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung belässt, nach Möglichkeit auch in ihrem beruflichen Umfeld. Erst bei schwereren psychiatrischen Erkrankungen oder bei Verschlechterung des Gesundheitszustands stellt der Hausarzt oder der niedergelassene Psychiater oder Psychotherapeut eine Einweisung in die Klinik aus.

Die folgenden ambulanten Einrichtungen unterstützen psychisch Kranke und auch Angehörige auf dem Weg zur Besserung und sozialen Reintegration:

Ambulante Praxen. Der größte Teil der Patienten wird von niedergelassenen Psychiatern und ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten in freier Praxis behandelt.

Institutsambulanzen. Bei diesen Einrichtungen handelt es sich um psychiatrische Kliniken, d. h. die Behandlung ist einer Institution angegliedert. Institutsambulanzen sind vor allem für die Nachbehandlung der entlassenen Patienten zuständig, bieten aber auch spezielle Therapien an, z. B. Schmerzambulanzen oder Traumasprechstunden.

Beratungsstellen. Sie werden durch die Kommunen, die Wohlfahrtsverbände und andere freie Träger angeboten. Ihre Mitarbeiter führen selbst Beratungen und Therapien durch oder sie vermitteln Ratsuchende an entsprechende Stellen.

Sozialpsychiatrische Dienste. Sie sind meist den Gesundheitsämtern angegliedert und häufig mit einem Psychiater, einem Sozialpädagogen und einem Psychologen besetzt. Sozialpsychiatrische Dienste arbeiten in der Nachbetreuung entlassener Patienten, vermitteln in stationäre oder teilstationäre Einrichtungen und koordinieren in der betreffenden Region (Stadt, Landkreis) die Arbeit von anderen psychosozialen Einrichtungen und Praxen.

Teilstationäre Einrichtungen. Neben den ambulanten Behandlungsmöglichkeiten gibt es ein abgestuftes Netz von teilstationären Einrichtungen und Fördereinheiten. Diese dienen der Rehabilitation nach einer stationären Behandlung und dem Übergang in ein selbstständiges Leben. Hier bekommt der psychisch Kranke zusätzliche Hilfe und Unterstützung bei

  • Der Tagesstrukturierung, Freizeitgestaltung und sozialen Kontaktfähigkeit
  • Finanziellen Fragen oder Problemen (z. B. Schuldenregulierung)
  • Fragen der Arbeitsfähigkeit oder Arbeitssuche
  • Der Wiedergewinnung einer selbstständigen Lebensweise wie z. B. Einkaufen, Kochen und Hygiene.

Art der Einrichtung

Angebot

Tagesklinik

Die Patienten sind nur tagsüber in der Klinik und abends, teils auch am Wochenende, zu Hause. Dies ist z. B. wichtig, wenn daheim Kinder zu betreuen sind.

Nachtklinik

Die Patienten werden „nur“ über Nacht aufgenommen. Dies ermöglicht ihnen, weiterhin ihren Beruf auszuüben oder eine Ausbildung zu absolvieren.

Therapeutische Wohngemeinschaft, einzelbetreutes Wohnen

Die Patienten wohnen zu mehreren oder alleine in einer „normalen“ Wohnung und werden in Alltagsdingen von Sozialpädagogen betreut.

Tagesstätten

Tagesstätten bieten Menschen, die nicht in der Lage sind, einem Beruf nachzugehen, ein soziales Umfeld und eine Tagesstruktur, verbunden mit leichten Aufgaben der Selbstorganisation (z. B. einkaufen, kochen, basteln).

Beschützende Werkstätten

Sie geben psychisch Kranken die Möglichkeit, unter weniger leistungsorientierten Bedingungen einer Tätigkeit nachzugehen.

Übergangswohnheime

Psychisch Kranke, die zum Teil arbeitsfähig sind, können hier für eine befristete Zeit wohnen, bis sie in eine Wohngemeinschaft vermittelt werden oder eigenständig leben können.

Wohnheime

Hier werden chronisch psychisch Kranke (dauerhaft) untergebracht, die akut-psychiatrisch nicht mehr behandlungsbedürftig sind, aber nicht einen solchen Grad an Gesundheit erreicht haben, dass sie für sich selbst sorgen könnten. Ein Wohnheim kommt vor allem für Kranke in Frage, die keine Familie haben oder nicht mehr in der Familie aufgenommen werden können.

Tabelle: Im deutschsprachigen Raum etablierte teilstationäre Einrichtungen für psychisch Kranke. Das Angebot vor Ort schwankt allerdings stark, abhängig von den Angeboten der örtlichen Träger und den versorgungspolitischen Rahmenbedingungen.

Autor*innen

Dr. med. Arne Schäffler, Gisela Finke in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 14:08 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.