Sozialrechtliche Informationen für psychisch Kranke

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Singen kann COPD-Patienten helfen Borderline-Syndrom Wohlbefinden im Alter Alkohol fördert Darmkrebs Depressionen bei COPD-Patienten Unrealistische Vorbilder gefährden Buchtipp: Depression und Angst Empfindsam: Männliche Psyche Essstörung: Kein Hunger in Sicht Herzerkrankungen bei Depressionen Antidepressiva Online-Psychotherapie im Trend Hirn schrumpft mit Antidepressiva bezwingen auch Ängste Hilfe für Betroffene und Angehörige bei psychischen Erkrankungen Familientherapie Krankschreibungen 2014 Schwer Depressive sind unterversorgt Depressiv durch Parkinson Burnout-Verbreitung überschätzt Was sind Tics? Ursachen von Schulverweigerung Hypnose in der Psychotherapie Selbstmord Das Internet als Droge Antipsychotikaverbrauch steigt an Antidepressiva nicht absetzen! Häufige Überstunden machen dumm Konzentrationsmangel & Vergesslichkeit Künstlerische Verfahren Psychologische Beratung im Studium Befindlichkeitsstörung oder psychische Erkrankung? Zwangsstörungen Lithium Depression im Alter Magenbeschwerden bei Stress Organische Psychose (chronisch) Stress am Wochenende Krankheitsangst raubt Lebensjahre Wenn Kinder traumatisiert sind Depression ADHS wirksam behandeln Erneutem Herzinfarkt vorbeugen Winterdepression Psychotherapie bei Reizdarmsyndrom Wenn Sport süchtig macht Hilfe bei Essstörungen Mit Mobbing richtig umgehen Vogelgesang stärkt die Psyche Sport gegen Depression Cannabis schädigt Lunge ADHS bei Erwachsenen Ess-Sucht bei Kindern Gesunde Zähne trotz Dentalphobie Methylphenidat stört Wachstum nicht Long-Covid mindert die Libido Mit Yoga Krankheiten heilen? Depression bald objektiv messbar? Furcht lässt Spinnen wachsen Burnout-Anzeichen wahrnehmen Spielsucht bei Jugendlichen Mit Belastungen richtig umgehen Herbstmüdigkeit und Winterblues Essen für die Harmonie Schichtarbeit erhöht Diabetes-Risiko Hirnstimulation lindert Depressionen Angsterkrankungen (Überblick) Stigmatisierung psychisch Kranker Binge Eating Psychosomatische Störungen Mit Pumuckl gegen Coronastress Modedroge Crystal Meth Magersucht Ambulante Behandlungseinrichtungen für psychisch Kranke Spinnenphobie spielend überwinden Depressionen: Sport hilft Zufrieden Altern heute & zukünftig Psychische Leiden bei Arbeitslosen Risiko- und Schutzfaktoren psychischer Erkrankungen Anhaltende Besorgtheit Übergewicht und Essstörung Methylphenidat stört Wachstum nicht Der Drang zum Zwang Berufsstress im Urlaub Eigenanalyse von Stressoren Pflanzliche Psychopharmaka Gestalttherapie Kurz-Therapie gegen Spritzenphobie Rauchstopp: So klappt’s! Was ist eigentlich Stress? Botox gegen Borderline Vogelgesang stärkt die Psyche Riskantes Essverhalten ADHS im Erwachsenenalter Cannabis als Medikament sicher Anzeichen für Schulangst erkennen Krebs: Tanzen hilft beim Verarbeiten Stress in der Schwangerschaft Macht Verdrängung wirklich krank? Einnässen Dauerstress gefährdet Gesundheit Immer mehr Menschen mit Depression Alkohol macht Gehirn unflexibel Lavendelöl gegen Angststörungen Männer werden depressiver Depressionen bei Männern erkennen Pflegereform 2017 Wegen Alkohol in die Notaufnahme Depressionen im Alter Achtung, Alkohol-Falle Psychische Betreuung bei Krebs Werbeverbot für Tabak ADS und ADHS bei Erwachsenen Organische Psychose (akut) Gesprächstherapie nach Rogers Schizophrenie verstehen ADHS wirksam behandeln Hirnstimulation lindert Depressionen Webportal für Krebskranke Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Positives Selbstbild im Alter Stimmungstief in der Winterzeit Homeoffice senkt Stresslevel Krankheitsangst raubt Lebensjahre Buchtipp: Der Gefräßigmacher Wenn Medikamente die Psyche stören Angststörungen bei Kindern Manie und bipolare Störung Weihnachtliche Aromatherapie Fertigprodukte machen depressiv ADHS bei Erwachsenen Depressionen gefährden das Herz Einweisung und Aufenthalt in psychiatrische Kliniken Essstörungen zunehmend verbreitet Elektrische Hirnstimulation Medikamentensucht im Alter Spinnen-Phobie mit App behandeln Schlafentzug täuscht die Sinne Bundesteilhabegesetz beschlossen Psychotherapie hilft auch im Alter Arbeit nach psychischer Erkrankung Gewalt gegen Männer Rauchstopp stärkt die Psyche Schutz vor Stress und Burn Out Hilfe durch Selbsthilfe Herbstliches Stimmungstief Auf Suizid-Gefahr richtig reagieren Generalisierte Angststörung Somatoforme Störungen Behandlung von Tinnitus Stimmen hören bei Psychosen Winterdepression bei Kindern Stress und Kummer fördern Demenz Übungen zur Achtsamkeit Verzerrte Körperwahrnehmung Homeoffice senkt Stresslevel Asperger-Syndrom bei Erwachsenen Hirnstimulation lindert Depressionen Burnout bei Diabetes Angst vor Klassenarbeiten Wenn Kinder schlecht träumen Der Weg zur Diagnose in der Psychiatrie Innovative Suchtprävention Tierische Therapeuten Krankheitsangst raubt Lebensjahre Stress ist ansteckend Abtreibung richtig verarbeiten Augenblick bewusst erleben Gewalt gegen Männer Neuroleptika Die Angst vor der Angst Klassische Psychoanalyse nach Freud Erfolgreich fasten Ab ins Grüne Krisenintervention Spinnen-Phobie mit App behandeln Mobbing bei Kindern Hypochondrie: Eingebildet krank Burnout Phobien Initiative „Kinder stark machen“ Diagnose Kaufsucht Cannabis belastet die Psyche Alkoholabhängigkeit Depressionen ernst nehmen Wenn Eltern psychisch krank sind Sucht im Alter Ehe hebt die Stimmung Meditierend Depressionen lindern Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Dissoziative Störung Junge Erwachsene mit Krebs Machen Sportwetten süchtig? Antidepressiva nicht absetzen! Grundlagen der Psychotherapie Antidepressiva bezwingen auch Ängste Mittel gegen schlechte Erinnerung Panikattacken Faltenkiller gegen Depressionen Therapie mit Antidepressiva Schlafmangel beeinflusst die Psyche Spielsucht Depressive Verstimmung Spinnen-Phobie mit App behandeln Depression erhöht Diabetesrisiko Hilfe bei Altersdepression Alzheimer: Erinnerungsanker hilft Spontane Menschen sind sozialer Immer mehr Jugendliche abhängig Mehr Lebenszufriedenheit im Alter Hilfe bei Crystal-Sucht Situation nach Schlaganfall Nikotinabhängigkeit Gedächtnisprobleme im Alter Stress-Faktor Kind Wenn die Panik kommt Hilfe bei Schulstress Gut gelaunt in den Frühling Wirken Antidepressiva bald besser? Diabetes und Depressionen ADHS wirksam behandeln Medizin-Nobelpreis 2014 Beruhigungsmittel Leistungsdruck am Arbeitsplatz Glücksspiel im Kinderzimmer Tetris gegen Traumata Winterblues oder Depression? Stigmatisierung von Übergewichtigen Wenn Pflegende seelisch leiden Autismus beim Baby erkennen Hat der Kollege ein Alkoholproblem? Cannabisabhängigkeit Flüssigkeit zur Arzneieinnahme Mit Resilienz Krisen meistern Psychische Leiden bei Behinderung Was sind affektive Störungen? Die medizinischen Fachgebiete und Berufe im Bereich seelischer Erkrankungen Psychische Krisen meistern Musiktherapie bei Tinnitus Großstadt fördert psychische Leiden Psychotrope Substanzen Krankhafter Sammeldrang Falsche Selbstwahrnehmung Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern Methylphenidat stört Wachstum nicht Depression statt Vaterglück Krankheitsangst raubt Lebensjahre Östrogenspiegel verändert Frauenhirn Cholesterinsenker gegen Depressionen? Behandlung schwerer Depressionen Pandemie fördert Magersucht Fehltage durch psychische Leiden Schizophrenie Abhängigkeit Trauer nach einer Fehlgeburt Hyperventilationssyndrom Tipps gegen Winterblues Wenn die Seele leidet Lücke bei Versandapotheken Angst vorm Zahnarzt bezwingen Der Nachteil am guten Gedächtnis Bindungshormon baut Angst ab Aktionstag zur Glücksspielsucht Autismus beim Baby erkennen Schlafprobleme durch Medikamente Der Weg zur Diagnose in der Psychiatrie Kaufsucht in den Griff bekommen Psychodrama Hilfe bei Altersdepression Depressionen bei Männern erkennen Wie ADHS-Medikamente langfristig helfen Albträume bei Kindern Antidepressiva nicht absetzen! Borderline-Störung Depressionen frühzeitig bekämpfen Gefühlsschwankungen bei Borderline Wie Vorgesetzte krank machen Soziale Interaktion bei Kindern Pflegende von Demenz-Erkrankten Bulimie Bei Dauerstress droht Burnout Essstörungen bei Jungen Posttraumatische Belastungsstörung Senioren grübeln weniger Nachwuchs hält gesund Was sind Essstörungen? Kurz-Therapie gegen Spritzenphobie ADHS: Weniger Tabletten verordnet ADHS bei Erwachsenen Karriere-Hemmnis Soziale Phobie Verhaltenstherapien Stress schadet dem Rücken ADHS im Erwachsenenalter Essstörung: Typische Symptome Essen bestimmt die Laune Schlafentzug bei Depressionen Burnout Therapie am Computer Leistungsdruck an Unis steigt Überlebenshilfe für Videokonferenzen Tageslicht gegen Winterdepression Depression am Auge ablesen Mobbing in sozialen Medien Persönlichkeitsstörungen Keine Angst vor Psychopharmaka Morgentief als Hinweis auf Depression Licht-Therapie bei Winterdepression Licht gegen Winterdepression Wenn das Horten zum Problem wird Psychotherapie bei Diabetes Psychopharmaka Traumatische Erlebnisse Wenn junge Seelen leiden Verwirrt nach der OP

Arbeitsplatz. Leider kursieren immer noch zahlreiche Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen. Deshalb empfehlen wir, eher vorsichtig mit Informationen gegenüber entfernten Bekannten wie Arbeitskollegen oder Vorgesetzten zu sein.

Geheilte oder therapeutisch gut eingestellte Krankheiten wirken sich in der Regel nicht auf die Arbeitsleistung aus und spielen für den Arbeitgeber daher auch keine Rolle. Sind nach Einschätzung des Arztes allerdings weitere Krankheitsepisoden zu erwarten, müssen die Betroffenen, wenn der Arbeitgeber nach Krankheiten fragt, Auskunft geben.

Grundsätzlich darf wegen einer psychischen Krankheit nicht gekündigt werden. Wenn durch eine psychische Erkrankung eine bestimmte Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann, muss der Arbeitgeber zunächst versuchen, den Betroffenen so einzusetzen, dass die Arbeit für ihn zu bewältigen ist.

Privat- und Lebensversicherung. Private Krankenversicherungen zahlen nur bei psychischen Krankheiten, die erstmalig nach Abschluss der Versicherung auftreten. Privatversicherte sollten eine psychische Erkrankung bei Vertragsabschluss daher nicht verschweigen, da die Versicherung ansonsten das Recht hat, die Leistung zu verweigern und den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Gleiches gilt für den Abschluss einer Lebensversicherung: Auch psychische Erkrankungen sind vor bzw. bei Vertragsabschluss unbedingt anzugeben. Werden Risikofaktoren, die die Sterblichkeit beeinflussen können (und dazu zählen psychische Erkrankungen), verschwiegen, braucht der Versicherer im Todesfall nicht zu zahlen. Dies gilt aber nicht, wenn eine psychische Erkrankung erst später, während eines bereits laufenden Versicherungsvertrags, erstmalig auftritt.

Autor*innen

Dr. med. Arne Schäffler, Gisela Finke in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 14:07 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.