Neue Studie zeigt

Homeoffice senkt Stresslevel

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Frauen haben zu Hause seltener ein Arbeitszimmer fürs Homeoffice als Männer.

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Therapie am Computer Krankhafter Sammeldrang Abtreibung richtig verarbeiten Gefühlsschwankungen bei Borderline Methylphenidat stört Wachstum nicht Modedroge Crystal Meth Traumatische Erlebnisse Neuroleptika Winterdepression ADHS im Erwachsenenalter Autismus beim Baby erkennen Depression erhöht Diabetesrisiko Hirn schrumpft mit Nikotinabhängigkeit Depressionen bei Männern erkennen ADHS bei Erwachsenen Nachwuchs hält gesund Spielsucht bei Jugendlichen Posttraumatische Belastungsstörung Fehltage durch psychische Leiden Gewalt gegen Männer ADHS bei Erwachsenen Depression statt Vaterglück Was sind Essstörungen? Klassische Psychoanalyse nach Freud Wenn junge Seelen leiden Stimmungstief in der Winterzeit Mit Yoga Krankheiten heilen? Die medizinischen Fachgebiete und Berufe im Bereich seelischer Erkrankungen Magenbeschwerden bei Stress Hirnstimulation lindert Depressionen Depressive Verstimmung Familientherapie Ambulante Behandlungseinrichtungen für psychisch Kranke Furcht lässt Spinnen wachsen Behandlung von Tinnitus Dauerstress gefährdet Gesundheit Borderline-Syndrom Elektrische Hirnstimulation Depression im Alter Psychotrope Substanzen Methylphenidat stört Wachstum nicht Wenn Pflegende seelisch leiden Buchtipp: Depression und Angst Ab ins Grüne Fertigprodukte machen depressiv Bindungshormon baut Angst ab Angststörungen bei Kindern Spinnenphobie spielend überwinden Vogelgesang stärkt die Psyche Binge Eating Erneutem Herzinfarkt vorbeugen Hirnstimulation lindert Depressionen Bulimie Spinnen-Phobie mit App behandeln Überlebenshilfe für Videokonferenzen Antidepressiva nicht absetzen! Winterdepression bei Kindern Faltenkiller gegen Depressionen Cholesterinsenker gegen Depressionen? Burnout-Anzeichen wahrnehmen Ess-Sucht bei Kindern Verzerrte Körperwahrnehmung Krankheitsangst raubt Lebensjahre Stress-Faktor Kind Stress ist ansteckend Licht-Therapie bei Winterdepression Hyperventilationssyndrom Organische Psychose (akut) Werbeverbot für Tabak Psychotherapie bei Diabetes Antidepressiva bezwingen auch Ängste Leistungsdruck an Unis steigt Wenn das Horten zum Problem wird Krankheitsangst raubt Lebensjahre Psychische Krisen meistern Was sind affektive Störungen? Wenn Sport süchtig macht Depressionen frühzeitig bekämpfen Innovative Suchtprävention Mit Resilienz Krisen meistern Zufrieden Altern heute & zukünftig Glücksspiel im Kinderzimmer Wenn die Panik kommt Weihnachtliche Aromatherapie Buchtipp: Der Gefräßigmacher Panikattacken Immer mehr Jugendliche abhängig Pflanzliche Psychopharmaka Psychodrama Rauchstopp: So klappt’s! Psychische Leiden bei Behinderung Stress und Kummer fördern Demenz Pflegereform 2017 Sucht im Alter Der Drang zum Zwang Depressionen gefährden das Herz Senioren grübeln weniger Stigmatisierung psychisch Kranker Wenn Eltern psychisch krank sind Stimmen hören bei Psychosen Online-Psychotherapie im Trend Krisenintervention ADHS: Weniger Tabletten verordnet Tetris gegen Traumata Depressionen bei COPD-Patienten Wenn Medikamente die Psyche stören Wegen Alkohol in die Notaufnahme Östrogenspiegel verändert Frauenhirn Schutz vor Stress und Burn Out ADHS wirksam behandeln Männer werden depressiver Macht Verdrängung wirklich krank? Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern Immer mehr Menschen mit Depression Lücke bei Versandapotheken ADHS wirksam behandeln Methylphenidat stört Wachstum nicht Häufige Überstunden machen dumm Die Angst vor der Angst Hilfe bei Altersdepression Bei Dauerstress droht Burnout Der Weg zur Diagnose in der Psychiatrie Rauchstopp stärkt die Psyche Phobien Angsterkrankungen (Überblick) Befindlichkeitsstörung oder psychische Erkrankung? Licht gegen Winterdepression Essstörungen bei Jungen Falsche Selbstwahrnehmung Psychotherapie hilft auch im Alter Medikamentensucht im Alter Essstörungen zunehmend verbreitet Schlafentzug täuscht die Sinne Gewalt gegen Männer Erfolgreich fasten Gestalttherapie Der Nachteil am guten Gedächtnis Hirnstimulation lindert Depressionen Herbstliches Stimmungstief Psychische Leiden bei Arbeitslosen Riskantes Essverhalten Kurz-Therapie gegen Spritzenphobie Kaufsucht in den Griff bekommen Bundesteilhabegesetz beschlossen Verwirrt nach der OP Wirken Antidepressiva bald besser? Beruhigungsmittel Alkohol fördert Darmkrebs Mittel gegen schlechte Erinnerung Diagnose Kaufsucht Somatoforme Störungen Risiko- und Schutzfaktoren psychischer Erkrankungen Psychische Betreuung bei Krebs Soziale Interaktion bei Kindern Was ist eigentlich Stress? Mit Mobbing richtig umgehen Auf Suizid-Gefahr richtig reagieren Mit Belastungen richtig umgehen Tipps gegen Winterblues Flüssigkeit zur Arzneieinnahme Persönlichkeitsstörungen Essen bestimmt die Laune Keine Angst vor Psychopharmaka ADHS im Erwachsenenalter Wie ADHS-Medikamente langfristig helfen Übungen zur Achtsamkeit Schlafmangel beeinflusst die Psyche Pflegende von Demenz-Erkrankten Antidepressiva Cannabis belastet die Psyche Morgentief als Hinweis auf Depression Verhaltenstherapien Depressiv durch Parkinson ADS und ADHS bei Erwachsenen Vogelgesang stärkt die Psyche Alzheimer: Erinnerungsanker hilft Spontane Menschen sind sozialer Konzentrationsmangel & Vergesslichkeit Antidepressiva nicht absetzen! Stress schadet dem Rücken ADHS wirksam behandeln Wohlbefinden im Alter Künstlerische Verfahren Schichtarbeit erhöht Diabetes-Risiko Ursachen von Schulverweigerung Essen für die Harmonie Antidepressiva nicht absetzen! Leistungsdruck am Arbeitsplatz Diabetes und Depressionen Tageslicht gegen Winterdepression Lavendelöl gegen Angststörungen Essstörung: Kein Hunger in Sicht Spinnen-Phobie mit App behandeln Alkohol macht Gehirn unflexibel Dissoziative Störung Empfindsam: Männliche Psyche Mit Pumuckl gegen Coronastress Stress am Wochenende Hilfe bei Altersdepression Psychologische Beratung im Studium Depressionen ernst nehmen Depressionen im Alter Krankheitsangst raubt Lebensjahre Manie und bipolare Störung Pandemie fördert Magersucht Das Internet als Droge Schizophrenie Großstadt fördert psychische Leiden Depression Karriere-Hemmnis Soziale Phobie Einweisung und Aufenthalt in psychiatrische Kliniken Der Weg zur Diagnose in der Psychiatrie Krankschreibungen 2014 Psychosomatische Störungen Albträume bei Kindern Generalisierte Angststörung Was sind Tics? Abhängigkeit Cannabis als Medikament sicher Machen Sportwetten süchtig? Cannabis schädigt Lunge Burnout bei Diabetes Spinnen-Phobie mit App behandeln Gedächtnisprobleme im Alter Sport gegen Depression Angst vorm Zahnarzt bezwingen Wenn Kinder schlecht träumen Winterblues oder Depression? Webportal für Krebskranke Kurz-Therapie gegen Spritzenphobie Essstörung: Typische Symptome Anhaltende Besorgtheit Junge Erwachsene mit Krebs Psychotherapie bei Reizdarmsyndrom Burnout Wenn Kinder traumatisiert sind Hat der Kollege ein Alkoholproblem? Einnässen Arbeit nach psychischer Erkrankung Depressionen: Sport hilft Unrealistische Vorbilder gefährden Autismus beim Baby erkennen Schlafentzug bei Depressionen Alkoholabhängigkeit Wie Vorgesetzte krank machen Schlafprobleme durch Medikamente Trauer nach einer Fehlgeburt Krankheitsangst raubt Lebensjahre Hypnose in der Psychotherapie Wenn die Seele leidet Gut gelaunt in den Frühling Spielsucht Hypochondrie: Eingebildet krank Eigenanalyse von Stressoren Musiktherapie bei Tinnitus Achtung, Alkohol-Falle Depression am Auge ablesen Augenblick bewusst erleben Singen kann COPD-Patienten helfen Situation nach Schlaganfall Therapie mit Antidepressiva Übergewicht und Essstörung Anzeichen für Schulangst erkennen Medizin-Nobelpreis 2014 Depression bald objektiv messbar? Grundlagen der Psychotherapie Initiative „Kinder stark machen“ Gesunde Zähne trotz Dentalphobie Mobbing in sozialen Medien Behandlung schwerer Depressionen Asperger-Syndrom bei Erwachsenen Herbstmüdigkeit und Winterblues Antipsychotikaverbrauch steigt an Long-Covid mindert die Libido Krebs: Tanzen hilft beim Verarbeiten Gesprächstherapie nach Rogers Psychopharmaka Selbstmord Burnout Meditierend Depressionen lindern Borderline-Störung Tierische Therapeuten Lithium Zwangsstörungen Ehe hebt die Stimmung Berufsstress im Urlaub Organische Psychose (chronisch) Hilfe bei Essstörungen Schwer Depressive sind unterversorgt Mobbing bei Kindern Depressionen bei Männern erkennen Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Stress in der Schwangerschaft ADHS bei Erwachsenen Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Hilfe bei Crystal-Sucht Mehr Lebenszufriedenheit im Alter Hilfe für Betroffene und Angehörige bei psychischen Erkrankungen Positives Selbstbild im Alter Botox gegen Borderline Herzerkrankungen bei Depressionen Aktionstag zur Glücksspielsucht Antidepressiva bezwingen auch Ängste Hilfe durch Selbsthilfe Cannabisabhängigkeit Stigmatisierung von Übergewichtigen Sozialrechtliche Informationen für psychisch Kranke Magersucht Schizophrenie verstehen Hilfe bei Schulstress Burnout-Verbreitung überschätzt Angst vor Klassenarbeiten

Homeoffice ist nicht nur eine Notlösung in Pandemiezeiten, sondern eine gute Arbeitsoption. Denn eine aktuelle Studie zeigt: Wer sich an gewisse Spielregeln hält, ist durch die Heimarbeit leistungsfähiger und psychisch gesünder.

Von der Notlösung zum Stresskiller

Aufgrund der fehlenden Kontrolle über die Arbeitsleistung war Homeoffice vor Corona in vielen Firmen ein No-Go. Inzwischen mussten sich aber viele Angestellte und Chef*innen damit arrangieren. Und offenbar klappt das besser als erwartet, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Barmer Ersatzkasse. 8000 Erwerbstätige wurden darin über dreieinhalb Jahre hinweg in acht Wellen zu Arbeitsbedingungen und sozialer Gesundheit befragt.

Das wichtigste Ergebnis: Langfristig machen Digitalisierung und mobiles Arbeiten die Beschäftigten weniger stressanfällig. Zwar steigt zu Beginn der Digitalisierung (also z. B. beim Einrichten des Arbeitsplatzes und der Programme das Stresslevel um 6% erst einmal deutlich an. Später sinkt s aber um über 14%.

Aufs Grenzmanagement kommt´s an

Insgesamt führen flexible Arbeitsmöglichkeiten laut Barmer-Studie dazu, dass die Beschäftigten weniger gestresst, gesünder und leistungsfähiger sind. Das funktioniert allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Besonders wichtig ist die Abgrenzung von Arbeit und Privatleben. Hier müssen klare Regeln gelten und auch eingehalten werden. Dazu gehört, sich als Arbeitnehmer*in an feste Arbeitszeiten zu halten und nicht nach oder zum Arbeitsschluss doch schnell was für den Job erledigen.

Neben der zeitlichen ist auch die örtliche Abgrenzung von Bedeutung. Wer sein Laptop auf dem Wohnzimmertisch platzieren muss, wird im Familientrubel eher gestört. Außerdem sollte man nach getaner Tat den Arbeitsplatz verlassen können. Das klappt bei Männern besser: Immerhin 64% können einen eigenen Arbeitsraum nutzen, während dies bei Frauen nur in 54% der Fälle möglich ist.

Zugehörigkeitsgefühl stärken

Wichtig ist auch das Verhältnis zu Kollegen. Immerhin drei Viertel der Befragten gaben an, sich ihrem Team zugehörig zu fühlen – trotz ausschließlich digitalem Kontakt. Je besser das Betriebsklima und das Zusammengehörigkeitsgefühl, desto besser ist das für Gesundheit und Motivation. Deshalb sollten dafür auch regelmäßig alle digitalen Möglichkeiten genutzt werden.

Einen Wermutstropfen hält das mobile Arbeiten doch bereit. Nur 42% der Befragten gaben an, im Homeoffice die gleichen Chancen in puncto Karriere und Bezahlung zu haben.

Quelle: Barmer Ersatzkasse

Autor*innen

Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 13:43 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.