Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung

Misha Beliy/Shutterstock.com
Bei einer Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung werden Schluckbeschwerden mit der Zeit immer ausgeprägter.

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Keine Angst vor Endoskopien Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) Dickdarmpolypen Diagnostik bei Leber-, Gallen- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen Darmgesundheit bei Senioren Saurer Nachgeschmack: Ballaststoffe lindern Reizdarm Kein Alkohol auf leeren Magen! Neue Behandlung bei Reflux Hepatitis, chronische Primär sklerosierende Cholangitis Tipps gegen Urlaubs-Verstopfung Reiseplanung für den Magen Osterbrunch ohne Magentablette Rapider Gewichtsverlust Darmkrebsvorsorge Tumoren der Gallenwege und der Gallenblase, Gallengangskrebs und Gallenblasenkrebs Gelbsucht Harninkontinenz bei Kindern Darmkrebs betrifft auch Jüngere Vor dem Spülen Deckel zu! Schulkinder mit Diabetes Typ 1 Diagnostik der Dünn- und Dickdarmerkrankungen Zöliakie und Glutenunverträglichkeit Analfissuren Rund ums Thema Reiseapotheke Mit Probiotika gegen Depressionen Problem Chronische Verstopfung Unverträglichkeit gegen Laktose Wenn der Magen die Nerven verliert Tipps für sicheren Grillspaß Die medizinischen Fachgebiete Gastroenterologie, Viszeralchirurgie und Proktologie Stark wirkende Schmerzmittel Buch-Tipp: Heilkräuter-Tees Kranke Leber schadet Gehirn Verdauungsbeschwerden bei Diabetes Mit Mate-Tee Darmkrebs vorbeugen Traumata schlagen auf den Darm Darmkrebs-Früherkennung Infektion mit Noroviren Darmarterienverschluss und Angina abdominalis Wenn Kinder unter Durchfall leiden Zerkleinertes Obst und Blattsalate Virushepatitis Alkohol fördert Darmkrebs Leberschäden abwenden Alkoholfreies Bier als Alternative Lebensmittelvergiftung und infektiöser Durchfall EHEC: Ein Jahr danach HIV und Hepatitis C Aufbau und Funktion von Dünn- und Dickdarm Sodbrennen bei Schwangeren löschen Mit Kiwi auf Toilette Darmverschluss bei Kindern Durchfall bei Antibiotika-Einnahme Riskantes Essverhalten Tipps für sicheren Grillspaß Sodbrennen und Asthma Darmspiegelung nicht ohne Risiko Schluss mit Reizdarm Diagnostik von Magen- und Zwölffingerdarmerkrankungen Hilfe bei chronischer Verstopfung Entzündete Bauchspeicheldrüse Verdauungsprobleme selbst angehen? Darmkeim auf dem Vormarsch Bauchfellentzündung Curry bringt die Abwehr in Schwung Was bringt den trägen Darm auf Trab? Bauchspiegelung und Bauchschnitt Madenwürmer: Wenn´s am Po juckt Zu viel Loperamid schadet Herz Madenwürmer: Wenn´s am Po juckt Tipps gegen Urlaubs-Verstopfung Magen-Darm-Infekt aus Ägypten Gallenkolik Wurmerkrankungen Blinddarmentzündung bei Kindern Rauchstopp verändert die Darmflora Perianalthrombose Darmkrebs Ulkustherapeutika (Mittel bei Magengeschwüren) Was hilft bei Hämorrhoiden? Risiko für Nahrungsmittelallergien Künstlicher Darmausgang Gutartige Lebertumoren, Leberkrebs und Lebermetastasen Aszites Chronische Darmentzündungen Qualifizierte Chirurgen finden Betrifft auch Kinder: Bauchschmerzen bei Kindern Schluckstörung Buchtipp: Der Gefräßigmacher Meinungsumfrage zur Organspende Aufbau und Funktion von Magen und Zwölffingerdarm Rotaviren-Infektion bei Kindern Candida-Pilze: Die Wurzel von allerhand Übel? Magenpolypen Mehr als nur Bauchschmerzen Krafttraining schenkt Lebensjahre Schluss mit den Blähungen ! Aufbau und Funktion der Speiseröhre Kaiserschnitt und Übergewicht Chronische Leberentzündung Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen „Dauerbrenner“ Sodbrennen Hämorrhoiden: heimliches Leiden Diagnostik der Speiseröhrenerkrankungen Magenbeschwerden bei Stress Laktose-Intoleranz und Medikamente Hilfe bei Verstopfung Betrunken ohne Alkoholkonsum Analabszess und Analfisteln Zöliakie bei Kindern So löscht man Sodbrennen Tabu-Thema Hämorrhoiden Bauchweh durch Getreide Bauchspeicheldrüsenentzündung (chronisch) und Pankreasinsuffizienz Symptom Bauchschmerzen Cola und Salzstangen gegen Durchfall? Vorsicht vor Knollenblätterpilz Lebensraum Darm: Bakterielle Ursache von Magenkrebs Aufruhr im Darm Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) Durchfallerreger auf Hühnereiern Wenn Hunger zu Darmstörungen führt Walnüsse rundum gesund Darmdivertikel und Divertikulitis Speiseröhren-Krampfadern Psychotherapie bei Reizdarmsyndrom Krebs-Symptome bei jungen Menschen Nicht-refluxbedingte Speiseröhrenentzündungen Darmkrebserkrankungen nehmen zu Chronische Darmerkrankungen Kein Alkohol auf leeren Magen! Verbesserter Test auf Darmkrebs Richtig essen bei Crohn und Colitis Diagnostik von Enddarm- und Analproblemen So löscht man Sodbrennen Stuhluntersuchungen Sichere Diagnose: So löscht man Sodbrennen Brennpunkt Magen Diagnostik von Enddarm- und Analproblemen Die Diagnose bei Magen-Darm-Erkrankungen Hämorrhoiden: heimliches Leiden Darmkrebsmonat März Schluckauf Was tun bei Reisedurchfall? Crohn und Colitis bedrohen Knochen Sodbrennen bei Kindern Medikamente gegen Sodbrennen Ulkuskrankheit Eingeweidebruch Säureblocker nicht zu lange schlucken Natürliche Hilfe bei Übelkeit Gefahr für Magen-Darm-Grippe Zöliakie und Glutenunverträglichkeit Auf Kohlenhydrate nicht verzichten Neuer Test auf Darmkrebs Wenn Kinder brechen müssen Keine Scheu vor Darmkrebsvorsorge Magenschleimhautentzündung Das Darmbakterium E. coli Magenschleimhautentzündung Speiseröhrenkrebs Rauchen schadet der Leber Schluss mit den Blähungen ! 5 Tipps gegen Reflux Reizmagen Saurer Nachgeschmack: Hämorrhoiden sind gut behandelbar Reizdarm Magenschonend ernähren Resistente Darmbakterien Kombi-Impfung gegen Hepatitis Startschuss zum Frühjahrsputz Blähungen bei Reizdarm Leberzirrhose Aftervorfall und Mastdarmvorfall Säureblocker nicht zu lange schlucken Zwerchfellbruch Gallenblasenentzündung Verstopfung Tabuthema Stuhlinkontinenz So löscht man Sodbrennen Sodbrennen und Magenschmerzen Bauchspeicheldrüsenkrebs Rezeptfreie Mittel gegen Übelkeit Darmkrebs betrifft auch Jüngere Hilfe bei Verdauungsbeschwerden Blähungen bei Kindern Entzündete Magenschleimhaut Tabuthema Analbeschwerden Andere Darmflora bei Herzschwäche Aufbau und Funktion von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse Mehr Darmkrebs bei den Jüngeren Präsenz-Apotheke gehört zum Leben Myrrhe gegen Reizdarm Natürliche Hilfe bei Hämorrhoiden Mehr Darmkrebs bei den Jüngeren Faserreich oder faserarm? Nicht eitrige chronisch-destruierende Cholangitis und primär biliäre Zirrhose Neues gegen Juckreiz Hämorrhoiden Fuchsbandwurm-Infektion erkennen Trinkgewohnheiten bei Männern EHEC und Co. Blinddarmentzündung bei Kindern Buchtipp: Tödliche Hamburger Blinddarm: Auch ohne Bauchschmerz Hepatitis, nicht virusbedingt Darmverschluss Verstopfung bei Kindern Wenn es sauer aufstößt Krank im Urlaub Im Urlaub droht Hepatitisinfektion Fenchel Zitronensaft gegen Noroviren Ausstülpungen der Darmwand Bauchspeicheldrüsenentzündung, akute Blähungen Alternative zur Darmspiegelung Magenmittel vom Markt genommen Gestörte Verdauung: Magenbluten durch Schmerzmittel HIV-Infektion verändert Darmflora Wenn der Verdauungstrakt altert Magen-Spritze ist gefährlich! Verdauungsprobleme selbst angehen? Durchfallerkrankungen (Übersicht) Ab 50 zur Darmspiegelung Bei Diabetes an die Leber denken Leberleiden oft zu spät erkannt Auszeit für den Darm Wenn Genuss Schmerzen verursacht Ungleichgewicht im Darm Aufbau und Funktion von Mastdarm und Anus Wenn der Bauch weh tut Tag der Apotheke am 16. Juni 2015 Blinddarmentzündung Gefährliche Speisen: Neue Impfempfehlung für Kleinkinder Analkarzinom Bitteres für den Magen Was bringen Darm-Ökogramme? Gallensteine Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Nahrungsmittel-Allergien Speiseröhrendivertikel Magenkrebs Was bringen Darm-Ökogramme? Keine Chance dem Fuchsbandwurm Leberschädigung, alkoholische Hochsaison der Noroviren Verdauungsprobleme selbst angehen? Fäkalien heilen Darmerkrankungen

Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung (Ösophagus-Motilitätsstörung): Sammelbegriff für seltener auftretende Erkrankungen von Muskeln und Nerven der Speiseröhrenwand mit Störungen des Nahrungstransports. Typische Beschwerden sind krampfartige Brustschmerzen und Schluckbeschwerden. Die Behandlung ist schwierig, sie erfolgt mit krampflösenden Medikamenten, oft ist jedoch eine Operation nicht zu vermeiden.

Wichtigste Formen sind die Achalasie, bei der die Beweglichkeit der Speiseröhre vermindert ist, sowie der diffuse Ösophagusspasmus und die Nussknacker-Speiseröhre (hyperkontraktiler Ösophagus), für die eine erhöhte Kontraktionsstärke oder -häufigkeit der Speiseröhre charakteristisch ist, das heißt die Speiseröhre öffnet sich nicht weit genug, damit ein vorgekauter Nahrungsbissen problemlos passieren kann. Krankheitsverlauf und Therapieerfolg sind abhängig von der ursächlichen Funktionsstörung. Patienten mit einer Achalasie haben ein 30-fach erhöhtes Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken.

  • Schluckbeschwerden, die im Laufe der Zeit immer ausgeprägter werden
  • Starke Schmerzen im Brustbereich, direkt hinter dem Brustbein
  • Bolusgefühl, d. h. das Gefühl, dass ein Nahrungsbrocken in der Speiseröhre steckenbleibt
  • Bei der Achalasie vor allem nachts Zurückströmen von Nahrung in die Mundhöhle.

In den nächsten Tagen, wenn

  • schon seit Tagen starke Schluckbeschwerden bestehen, die nicht von selbst wieder weggehen.

Noch heute, wenn

  • krampfartige Brustschmerzen auftreten.

Achalasie

Der Achalasie liegt eine Schädigung des Nervengeflechts (Plexus myentericus) in der unteren Speiseröhre zugrunde. Dadurch ist die Speiseröhre nur eingeschränkt beweglich, und der untere Ringmuskel (Ösophagussphinkter) kann bei der Nahrungspassage nicht ausreichend erschlaffen, sodass der Speisebrei nicht oder nur unvollständig aus der Speiseröhre in den Magen gelangt. Die Betroffenen empfinden krampfartige Brustschmerzen und haben Schluckbeschwerden. Nachts fließt die unverdaute Nahrung oft wieder in die Mundhöhle zurück. Die Schluckbeschwerden führen dazu, dass die Erkrankten immer weniger essen und an Gewicht verlieren.

Die Achalasie ist eine Erkrankung, bei der Nervenzellen im letzten Abschnitt der Speiseröhre absterben. Dadurch verengt sich der letzte Speiseröhrenteil, während sich der darüber liegende Teil der Speiseröhre ausweitet.
www.salevent.de, Michael Amarotico, München

Diffuser Ösophagusspasmus

Starke krampfartige Kontraktionen im mittleren und unteren Bereich der Speiseröhre, die keine vorantreibende Wirkung auf die Nahrung haben, sind typisch für den diffusen Ösophagusspasmus. Vor allem ältere Menschen leiden unter der Erkrankung, die mit attackeartigen starken Schmerzen im Brustbereich verbunden ist, die denen einer Angina pectoris ähneln, aber anders als diese unregelmäßig und nicht belastungsabhängig auftreten.

Nussknacker-Speiseröhre

Bei der Nussknacker-Speiseröhre zieht sich der untere Bereich der Speiseröhre extrem lange und stark zusammen. Durch das Zusammenziehen der Speiseröhrenmuskulatur bleiben leicht Nahrungsbrocken stecken, was zu einem unangenehmen Bolusgefühl führt. Der untere Ringmuskel funktioniert – wie auch beim diffusen Ösophagusspasmus – normal. Oft kommt ein Zurückfließen des Mageninhalts hinzu.

Mit einer Röntgenkontrastmittel-Untersuchung (Ösophagus-Breischluck) stellt der Arzt fest, welche Form der Speiseröhren-Kontraktionsstörung vorliegt. Die Speiseröhrendruckmessung zeigt ihm, wie stark die Beweglichkeit der Speiseröhre gestört ist. Um eine Krebserkrankung im Mageneingang auszuschließen, führt der Arzt außerdem meist eine Magen- und Speiseröhrenspiegelung inklusive der Entnahme von Gewebeproben durch.

Differenzialdiagnosen

Auszuschließen sind

  • Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs. Dafür sprechen
    • Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt
    • Appetitlosigkeit und ungewollter Gewichtsverlust
    • Andauerndes Erbrechen
    • Eisenmangelanämie
  • Besonders bei Schmerzen oder Brennen hinter dem Brustbein: Herzerkrankung (Angina pectoris) und gastroösophageale Refluxerkrankung GERD
  • Seltener: Speiseröhrendivertikel, Zwerchfellbruch oder narbig veränderte Speiseröhre nach Speiseröhrenentzündung
  • Bei Fremdkörpergefühlen in der Speiseröhre: in der Speiseröhre hängengebliebener Fremdkörper wie z. B. eine Fischgräte, Hühnerknochen oder ihre Zahnprothese.

Behandlung der Achalasie

Operative Behandlung. Um den Transport der Nahrung von der Speiseröhre zum Magen zu verbessern, dehnt der Arzt den unteren Ringmuskel mit einem Ballonkatheter (Ballondilatation). Der Eingriff wird endoskopisch durchgeführt und ist meistens erfolgreich, doch auch nicht ohne Risiko: besonders Rissbildungen der Speiseröhre sind gefürchtet. Außerdem muss bei einem Drittel der Patienten die Aufweitung nach 1–5 Jahren wiederholt werden.

Als Alternative hat sich die endoskopische Injektion von Botulinumtoxin in den unteren Ringmuskel der Speiseröhre erwiesen. Das Nervengift lähmt den Muskel teilweise, sodass die Öffnung zum Magen weiter und somit für den Nahrungsbrei besser passierbar wird. Die Behandlung ist gut verträglich, muss aber alle 6–12 Monate wiederholt werden.

Bleiben beide Behandlungsmethoden erfolglos, empfiehlt der Arzt meist die operative Kardiamyotomie. Dabei werden die verdickten Muskeln im Bereich des Mageneingangs (Kardia) und am unteren Ringmuskel der Speiseröhre längs eingeschnitten.

Eine neuere Methode ist die Spaltung der verdickten Muskulatur über das Endoskop, die sogenannte perorale endoskopische Myotomie (POEM). Sie zeigt gute Resultate bei manchen Formen der Achalasie, eine endgültige Beurteilung, auch im Vergleich zu den etablierten Methoden, steht jedoch noch aus.

Auch wenn die operative Therapie die Beschwerden erfolgreich lindert, bleibt das Risiko für Speiseröhrenkrebs weiter bestehen. Deshalb sind regelmäßige endoskopische Kontrolluntersuchungen notwendig.

Medikamentöse Behandlung. Einigen Patienten, die keine invasive Therapie wünschen, helfen Kalziumantagonisten wie Nifedipin (z. B. Adalat®). Kalziumantagonisten lassen die Muskulatur erschlaffen, so auch die verkrampfte Muskulatur im unteren Teil der Speiseröhre. Dafür wird das Medikament eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit eingenommen. Die Wirkung tritt jedoch nur bei wenigen Betroffenen ein und das auch nur kurze Zeit.

Behandlung von Ösophagusspasmus und Nussknacker-Speiseröhre

Kalziumantagonisten (z. B. Adalat®) und Nitropräparate (z. B. Corangin® Nitrospray oder Nitrolingual® Kapseln) helfen die Krämpfe zu lösen. Bei beiden Erkrankungen lindert auch die Einspritzung von Botulinumtoxin in die Speiseröhrenmuskulatur die Beschwerden für einige Monate; eine dauerhafte Beschwerdefreiheit ist jedoch nicht zu erwarten. In sehr schweren Fällen kann wie bei der Achalasie eine Spaltung von verdickter Muskulatur, die sogenannte Myotomie, nötig werden.

Komplikationen der chirurgischen Behandlung

In etwa 3 % der Ballondilatationen reißt die Speiseröhre ein. Als unerwünschte Langzeitfolge von Ballondilatation und Kardiamyotomie tritt in ~ 15 % der Fälle eine bleibende Funktionsstörung des Ringmuskels auf, der die Refluxkrankheit zur Folge hat.

Speiseröhren-Bewegungsstörungen sind leider nicht heilbar, aber die verschiedenen Behandlungsmethoden können die Symptome lindern und Komplikationen vorbeugen. Vor allem bei der Achalasie sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig, um den drohenden Speiseröhrenkrebs frühzeitig zu erkennen.

Was Sie selbst tun können

  • Essen Sie langsam und kauen Sie gut.
  • Meiden Sie Speisen und Getränke, die Sie schlecht vertragen.
  • Wählen Sie bei Schluckstörungen flüssige oder pürierte Speisen.
  • Trinken Sie viel Wasser zu den Mahlzeiten, da auf diese Weise die Speisen besser rutschen.
  • Halten Sie Ihren Oberkörper beim Essen aufrecht.
  • Wenn Ihnen das Schlucken während einer Mahlzeit besonders große Probleme bereitet, stehen Sie während der Mahlzeit auf und gehen ein paar Schritte umher.
  • Um die Nachtruhe zu verbessern, nehmen Sie die letzte Mahlzeit des Tages mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen ein und schlafen Sie möglichst mit erhöhtem Oberkörper; Näheres siehe Refluxkrankheit.

Autor*innen

Dr. med. Arne Schäffler, Dr. Bernadette Andre-Wallis in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 11:19 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.