Analfissuren

Brian A Jackson/Shutterstock.com
Schmerzhafte Analfissuren machen jeden Toilettengang zur Qual.

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Speiseröhrendivertikel Resistente Darmbakterien Lebensraum Darm: Darmkrebs betrifft auch Jüngere Aufruhr im Darm Bauchweh durch Getreide Krank im Urlaub Darmarterienverschluss und Angina abdominalis Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen Gefährliche Speisen: Blähungen Bauchspiegelung und Bauchschnitt Blähungen bei Reizdarm Bauchspeicheldrüsenkrebs Durchfall bei Antibiotika-Einnahme Aufbau und Funktion von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse Was tun bei Reisedurchfall? Darmkrebsmonat März Ulkuskrankheit Bauchschmerzen bei Kindern Darmspiegelung nicht ohne Risiko Mit Kiwi auf Toilette Stuhluntersuchungen Diagnostik von Magen- und Zwölffingerdarmerkrankungen Mehr Darmkrebs bei den Jüngeren Verdauungsprobleme selbst angehen? Entzündete Bauchspeicheldrüse Sodbrennen bei Kindern Magen-Darm-Infekt aus Ägypten Laktose-Intoleranz und Medikamente Krafttraining schenkt Lebensjahre Startschuss zum Frühjahrsputz Leberzirrhose Buchtipp: Der Gefräßigmacher Brennpunkt Magen Schluss mit den Blähungen ! Zöliakie und Glutenunverträglichkeit Buch-Tipp: Heilkräuter-Tees Aufbau und Funktion von Dünn- und Dickdarm Schluckstörung Mehr als nur Bauchschmerzen Wenn der Verdauungstrakt altert Auf Kohlenhydrate nicht verzichten Gestörte Verdauung: Bauchspeicheldrüsenentzündung, akute Buchtipp: Tödliche Hamburger Die Diagnose bei Magen-Darm-Erkrankungen Aufbau und Funktion von Magen und Zwölffingerdarm Bauchfellentzündung Rapider Gewichtsverlust Ungleichgewicht im Darm Neuer Test auf Darmkrebs Saurer Nachgeschmack: Künstlicher Darmausgang Gelbsucht Ab 50 zur Darmspiegelung Wenn Kinder brechen müssen Aufbau und Funktion der Speiseröhre Analkarzinom Alkohol fördert Darmkrebs Leberschädigung, alkoholische So löscht man Sodbrennen Bakterielle Ursache von Magenkrebs Bei Diabetes an die Leber denken So löscht man Sodbrennen Die medizinischen Fachgebiete Gastroenterologie, Viszeralchirurgie und Proktologie Medikamente gegen Sodbrennen Ausstülpungen der Darmwand Sodbrennen bei Schwangeren löschen Gefahr für Magen-Darm-Grippe Chronische Darmentzündungen Rauchstopp verändert die Darmflora Symptom Bauchschmerzen Darmkrebs betrifft auch Jüngere Schulkinder mit Diabetes Typ 1 Kein Alkohol auf leeren Magen! Wenn Genuss Schmerzen verursacht Tag der Apotheke am 16. Juni 2015 Gallensteine Infektion mit Noroviren Keine Angst vor Endoskopien Meinungsumfrage zur Organspende Nicht eitrige chronisch-destruierende Cholangitis und primär biliäre Zirrhose EHEC und Co. Reizdarm Qualifizierte Chirurgen finden Verdauungsprobleme selbst angehen? Tipps gegen Urlaubs-Verstopfung Hochsaison der Noroviren Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) Gutartige Lebertumoren, Leberkrebs und Lebermetastasen Chronische Darmerkrankungen Mehr Darmkrebs bei den Jüngeren Rezeptfreie Mittel gegen Übelkeit So löscht man Sodbrennen Tipps gegen Urlaubs-Verstopfung Leberschäden abwenden Walnüsse rundum gesund HIV und Hepatitis C Blinddarmentzündung bei Kindern Magenkrebs Neues gegen Juckreiz Verdauungsprobleme selbst angehen? Dickdarmpolypen Richtig essen bei Crohn und Colitis Tipps für sicheren Grillspaß Andere Darmflora bei Herzschwäche Was bringt den trägen Darm auf Trab? Schluckauf So löscht man Sodbrennen Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) Zwerchfellbruch 5 Tipps gegen Reflux Mit Mate-Tee Darmkrebs vorbeugen Magen-Spritze ist gefährlich! Candida-Pilze: Die Wurzel von allerhand Übel? Cola und Salzstangen gegen Durchfall? Saurer Nachgeschmack: Hepatitis, nicht virusbedingt Darmverschluss bei Kindern Gallenblasenentzündung Speiseröhren-Krampfadern Verdauungsbeschwerden bei Diabetes Riskantes Essverhalten Darmverschluss Diagnostik der Dünn- und Dickdarmerkrankungen Fenchel Blinddarm: Auch ohne Bauchschmerz Darmkrebsvorsorge Verstopfung Wenn es sauer aufstößt Ulkustherapeutika (Mittel bei Magengeschwüren) Osterbrunch ohne Magentablette Alkoholfreies Bier als Alternative Sichere Diagnose: Entzündete Magenschleimhaut Diagnostik von Enddarm- und Analproblemen Sodbrennen und Magenschmerzen „Dauerbrenner“ Sodbrennen Neue Behandlung bei Reflux Neue Impfempfehlung für Kleinkinder Bitteres für den Magen Hepatitis, chronische Traumata schlagen auf den Darm Keine Scheu vor Darmkrebsvorsorge Tabu-Thema Hämorrhoiden Präsenz-Apotheke gehört zum Leben Psychotherapie bei Reizdarmsyndrom Risiko für Nahrungsmittelallergien Was bringen Darm-Ökogramme? Im Urlaub droht Hepatitisinfektion Rund ums Thema Reiseapotheke Durchfallerkrankungen (Übersicht) Eingeweidebruch Rauchen schadet der Leber Perianalthrombose Darmkrebs Magenbluten durch Schmerzmittel Harninkontinenz bei Kindern Leberleiden oft zu spät erkannt Aftervorfall und Mastdarmvorfall Reizmagen Faserreich oder faserarm? Zu viel Loperamid schadet Herz Was hilft bei Hämorrhoiden? Magenpolypen Fuchsbandwurm-Infektion erkennen Zöliakie bei Kindern Darmkrebs-Früherkennung Schluss mit Reizdarm Kranke Leber schadet Gehirn Darmdivertikel und Divertikulitis Darmkrebserkrankungen nehmen zu Hämorrhoiden: heimliches Leiden Vorsicht vor Knollenblätterpilz Blähungen bei Kindern Hilfe bei chronischer Verstopfung Betrunken ohne Alkoholkonsum Myrrhe gegen Reizdarm Was bringen Darm-Ökogramme? Sodbrennen und Asthma Vor dem Spülen Deckel zu! Trinkgewohnheiten bei Männern Magenschleimhautentzündung Blinddarmentzündung bei Kindern Tipps für sicheren Grillspaß Krebs-Symptome bei jungen Menschen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Nahrungsmittel-Allergien Natürliche Hilfe bei Hämorrhoiden Tabuthema Stuhlinkontinenz Verbesserter Test auf Darmkrebs Verstopfung bei Kindern Stark wirkende Schmerzmittel EHEC: Ein Jahr danach Diagnostik bei Leber-, Gallen- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen Nicht-refluxbedingte Speiseröhrenentzündungen Kombi-Impfung gegen Hepatitis Fäkalien heilen Darmerkrankungen Chronische Leberentzündung Tumoren der Gallenwege und der Gallenblase, Gallengangskrebs und Gallenblasenkrebs Zerkleinertes Obst und Blattsalate Speiseröhrenkrebs Mit Probiotika gegen Depressionen Wenn Kinder unter Durchfall leiden Magenschonend ernähren Darmkeim auf dem Vormarsch Primär sklerosierende Cholangitis Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung Wurmerkrankungen Hämorrhoiden sind gut behandelbar Gallenkolik Problem Chronische Verstopfung Auszeit für den Darm Curry bringt die Abwehr in Schwung Reiseplanung für den Magen Diagnostik der Speiseröhrenerkrankungen Magenschleimhautentzündung Wenn Hunger zu Darmstörungen führt Unverträglichkeit gegen Laktose Keine Chance dem Fuchsbandwurm Analabszess und Analfisteln Säureblocker nicht zu lange schlucken Blinddarmentzündung Durchfallerreger auf Hühnereiern Wenn der Bauch weh tut Virushepatitis Wenn der Magen die Nerven verliert Magenbeschwerden bei Stress Alternative zur Darmspiegelung Kein Alkohol auf leeren Magen! Zitronensaft gegen Noroviren Hämorrhoiden Das Darmbakterium E. coli Rotaviren-Infektion bei Kindern Ballaststoffe lindern Reizdarm Schluss mit den Blähungen ! Aszites Diagnostik von Enddarm- und Analproblemen Kaiserschnitt und Übergewicht Magenmittel vom Markt genommen Darmgesundheit bei Senioren Säureblocker nicht zu lange schlucken Hilfe bei Verdauungsbeschwerden Madenwürmer: Wenn´s am Po juckt Hilfe bei Verstopfung Crohn und Colitis bedrohen Knochen Natürliche Hilfe bei Übelkeit HIV-Infektion verändert Darmflora Betrifft auch Kinder: Zöliakie und Glutenunverträglichkeit Aufbau und Funktion von Mastdarm und Anus Madenwürmer: Wenn´s am Po juckt Lebensmittelvergiftung und infektiöser Durchfall Tabuthema Analbeschwerden Bauchspeicheldrüsenentzündung (chronisch) und Pankreasinsuffizienz Hämorrhoiden: heimliches Leiden

Analfissur: Einriss in der Analschleimhaut, der zwar meist harmlos ist, aber starke Schmerzen beim Stuhlgang verursacht. Die Analfissur gehört zu den häufigsten Erkrankungen am After und betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Ursachen sind Verletzungen der empfindlichen Analschleimhaut, z. B. durch harten Stuhl oder sexuelle Praktiken. Mit Salben, Sitzbädern und Stuhlregulierung heilt die Analfissur in den meisten Fällen innerhalb von 6–8 Wochen ab. Tut sie dies nicht, hilft eine kleine Operation oder das Einspritzen von Botulinumtoxin in den Schließmuskel.

  • Stechen und Brennen beim Stuhlgang
  • Schmerzhafte Schließmuskelkrämpfe
  • Schwache hellrote Blutungen beim Stuhlgang
  • Juckreiz um den Anus herum bei chronischer Fissur.

In den nächsten Tagen, wenn

  • beim Stuhlgang starke Schmerzen auftreten
  • Blutauflagerungen auf dem Stuhl sichtbar sind.

Krankheitsentstehung

Ganz genau weiß man noch nicht, warum die empfindliche Analschleimhaut einreißt. Eine Ursache soll harter Stuhl sein, der z. B. bei Verstopfung durch den Anus gepresst wird und die Schleimhaut dabei verletzt. Manchmal entstehen Analfissuren auch unter der Geburt durch die starke Dehnung der Haut im Bereich des Beckenbodens. Schließlich kann die Analschleimhaut auch beim Geschlechtsverkehr einreißen, z. B. beim Analverkehr oder bei Sexualpraktiken, bei denen Gegenstände in den Anus geschoben werden.

Eine schlechte Durchblutung der Analschleimhaut begünstigt Analfissuren – und zwar auf zweierlei Weise: Schlecht durchblutete Schleimhäute sind empfindlicher und reißen leichter ein. Außerdem sind dadurch die Heilungsprozesse behindert. Mögliche Ursache für eine schlechte Schleimhautdurchblutung ist ein erhöhter Druck im Schließmuskel. Schmerzbedingte Schließmuskelkrämpfe sind deshalb bei der Analfissur mit dafür verantwortlich, wenn diese nicht abheilen wollen.

Auch wenn die Schleimhaut durch andauernde Durchfälle gereizt oder entzündliche Prozesse vorgeschädigt ist, reißt sie leichter ein. Das kommt zum Beispiel bei infektiösem Durchfall, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung vor. Analfissuren, die sich aufgrund einer anderen Erkrankung entwickeln, nennt man auch sekundäre Analfissuren.

Klinik

Bemerkbar macht sich die Analfissur meist durch einen starken brennenden oder stechenden Schmerz beim Stuhlgang. Manchmal findet sich auch hellrotes Blut auf dem Toilettenpapier oder im WC, weswegen Patienten die Analfissur oft mit Hämorrhoiden verwechseln. Der Schmerz kann dabei so stark sein, dass die Patienten den Stuhlgang meiden, was eine Verstopfung verursacht. Damit beginnt ein Teufelskreis: Die Verstopfung verhärtet den Stuhl weiter, der (unausweichliche) Stuhlgang schmerzt noch mehr, die Schmerzen lassen den Analbereich samt Schließmuskel verkrampfen, das Ausscheiden wird noch schwieriger, die Angst vor dem nächsten Stuhlgang wird noch größer und der nächste Stuhldrang erneut unterdrückt.

Verlauf

Die spontane, akute Analfissur heilt in der Regel innerhalb von 6–8 Wochen ab. Bleibt die Analfissur länger als 8 Wochen bestehen, liegt eine chronische Analfissur vor. Chronische Analfissuren zeichnen sich dadurch aus, dass sie gar nicht oder nur oberflächlich abheilen und immer wieder aufreißen.

Komplikationen

Die chronische Analfissur ist eine Wunde, in die fortwährend Keime aus dem Darm einwandern. Deshalb ist die Infektionsgefahr bei chronischen Analfissuren hoch. Folge solcher bakteriellen Infektionen sind z. B. Analabszess oder Analfisteln. Außerdem führen die chronischen entzündlichen Prozesse in der Analschleimhaut oft zur Bildung von Hautverdickungen bzw. Hautfalten. Diese Hautfalten werden Vorpostenfalten genannt. Sie sind zwar ungefährlich, stören aber bei der Analhygiene und können wiederum Entzündungen begünstigen.

Schmerzen beim Stuhlgang und hellrotes Blut auf dem Stuhl sind für den Arzt typische Anzeichen für eine Analfissur. Bestätigt wird die Diagnose durch die klinische Untersuchung des Afters. Der Arzt spreizt dabei die Gesäßhälften, und erkennt die Analfissur, die meist an typischer Stelle sitzt. Zusätzlich tastet der Arzt den Anus vorsichtig aus, manchmal ist zum Ausschluss von anderen analen Erkrankungen auch eine Proktoskopie oder Rektoskopie nötig. Aufgrund der starken Schmerzen führt der Arzt diese Untersuchungen nur unter lokaler Betäubung durch.

Differenzialdiagnosen. Schmerzen beim Stuhlgang und Blut auf dem Stuhl kommen auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen am Anus vor. Die wichtigsten sind die Analfistel, Hämorrhoiden, die Perianalthrombose und das Analkarzinom (ein seltener, aber zunehmend häufiger Tumor im Analkanal oder außen am Anus).

Akute Analfissur. Die Behandlung der Analfissur erfolgt zunächst mit Salben, Stuhlregulierung und Bädern und dauert etwa 6–8 Wochen. Dem Arzt stehen zur Therapie verschiedene Wirkstoffe und Maßnahmen zur Verfügung:

  • Leichte Abführmittel, um den Stuhl weich zu machen, z. B. Macrogol
  • Schmerzstillende Salben mit einem lokalen Betäubungsmittel wie z. B. Lidocain (z. B. Posterisan®akut) gegen Brennen und Stechen
  • Krampflösende Salben, z. B. mit Isosorbiddinitrat, Glyceroltrinitrat (z. B. Rectogesic®) oder Diltiazem, die den erhöhten Druck im Schließmuskel senken. Dadurch entspannt sich der Schließmuskel, die Durchblutung wird besser, die Abheilung gefördert und das Absetzen des Stuhls für den Patienten leichter. Da die Wirkstoffe über die Salbe auch in den Blutkreislauf gelangen und dort die Gefäße erweitern, können sie Kopfschmerzen auslösen, den Blutdruck senken und die Wirkung von Herz-Kreislauf-Medikamenten verstärken. Deshalb dürfen z. B. Patienten, die an einer Herzerkrankung oder einer Arteriosklerose, leiden diese Salben nicht anwenden. Auch die gleichzeitige Einnahme von Potenzmitteln zur Behandlung der erektilen Dysfunktion wie z. B. Sildenafil (z. B. Viagra®) sollte vermieden werden, da ein gefährliches Absinken des Blutdrucks droht.
  • Vorsichtige mehrmals tägliche Dehnung des Anus mit einem Analdehner zur Entspannung der verkrampften Schließmuskulatur. Zum leichteren Einführen wird die Spitze mit Vaseline eingeschmiert
  • Sitzbäder mit Kamillenextrakt oder gerbenden Zusätzen (z. B. Tannolact®), um den Heilungsprozess zu unterstützen. Auch warme Wannenbäder sind hilfreich, weil sie die gesamte Muskulatur entspannen
  • Injektion von Botulinumtoxin A in den Schließmuskel. Manche Ärzte empfehlen die Injektion schon in der akuten Phase, andere erst, wenn die Fissur durch die Salbentherapie nicht zum Abheilen gebracht wird. Durch eine einmalige lokale Einspritzung erschlafft der Schließmuskel im Gebiet der Analfissur für etwa 2 Monate. Dadurch verschwinden nicht nur die Schmerzen, die Fissur heilt auch besser ab. Nachteil dieser Behandlung sind die Kosten, die der Patient selbst tragen muss. Außerdem führt die Methode bei jedem 10. Patienten zu einer vorübergehenden Inkontinenz.

Chronische Analfissur. Heilt eine Analfissur innerhalb von etwa 8 Wochen nicht aus, erwägen die Ärzte die Operation, um den oben genannten Komplikationen vorzubeugen.

Operative Therapie

Bei dieser sog. Fissurektomie nach Gabriel schneidet der Arzt die krankhaften Veränderungen (Geschwüre, narbige Veränderungen, störende Hautfalten wie die Vorpostenfalte) vorsichtig aus der Analschleimhaut heraus. Der Eingriff erfolgt meist ambulant unter lokaler Betäubung, die Abheilung der Operationswunde dauert etwa 6–8 Wochen.

Behandlungskomplikationen

Leider birgt die OP die Gefahr, dass der Schließmuskel verletzt und der Patient dadurch stuhlinkontinent wird.

90 % der akuten Analfissuren heilen unter Therapie innerhalb von 6–8 Wochen folgenlos ab.

Was Sie selbst tun können

  • Vermeiden Sie eine Verstopfung. Ernähren Sie sich ballaststoffreich, trinken Sie ausreichend viel Flüssigkeit und bewegen Sie sich regelmäßig (ausführliche Selbsthilfetipps unter Verstopfung).
  • Unterdrücken Sie den Stuhldrang nicht, sondern gehen Sie auf die Toilette, sobald der Stuhl sich meldet.
  • Wenn Sie Analsex praktizieren, verwenden Sie dabei Gleitmittel.

Autor*innen

Dr. med. Arne Schäffler, Dr. Bernadette Andre-Wallis in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 17:11 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.