Kleine Kinder reagieren anders

Gehirnerschütterung nicht übersehen!

Alexandr Grant/Shutterstock.com
Hier plumpst der Kopf zum Glück nur auf eine Turnmatte.

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Schubförmige Multiple Sklerose Deutsche sind viel zu träge Neuer Wirkstoff gegen Alzheimer Demenzrate sinkt in USA und Europa So viel Kaffee verträgt das Gehirn Was hilft Kindern bei Kopfschmerzen? Wenn der Kopfschmerz nicht aufhört Myasthenia gravis 2 Tage Smartphone-Verbot! Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) Demenz-Patienten im Krankenhaus Hirnhautentzündung Verschlechterte Motorik bei Senioren Mittel und Wege gegen Migräne Gangstörung bei Multipler Sklerose Vergesslichkeit im Alltag Geistige Aktivität bremst MS Schlaganfall Multiple Sklerose (MS) Sprachstörung nach Schlaganfall Diagnose Multiple Sklerose Gehirnerschütterung bei Kindern Die Macht der Gewohnheit Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen Depressiv durch Parkinson Verrücktes Glück Tierische Gefahren im Ausland Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Wenn Beine keine Ruhe geben Zellen unter Stress Geschmacksstörungen den Garaus machen Medikamente bei Parkinson Parkinson-Krankheit Bei der Arbeit genug trinken Lässt sich Demenz verhindern? Schwindel Lyse-Therapie nach Schlaganfall Was tun bei epileptischem Anfall? Fettsucht schlägt aufs Hirn CT und Kernspin in der Neurologie Blühender Wachmacher Polyneuropathie Schlafmangel schlägt auf die Hüfte Frühwarnzeichen für MS bei Teenagern Belohnen mit Fett und Zucker Zerebraler Anfall und zerebraler Gelegenheitsanfall Epileptische Anfälle vorhersagen Neuralgie: Reizung im Gehirn Die medizinischen Fachgebiete Neurologie/Neurochirurgie Alzheimer im Blut erkennen? Was hilft bei Muskelkrämpfen? Stopp dem Gehörverlust Orientierungsprobleme im Alter Was ist ALS? Mittagsschlaf hält Hirn fit Muskeldystrophien Trigeminusneuralgie gehäuft im Winter Handystrahlung macht keinen Krebs Musizieren hält Gehirnzellen fit Lachgas greift die Nerven an Lähmungen Multiple Sklerose: Neues Medikament Schlafqualität bei Senioren Neue Impfung gegen Meningokokken Unwillkürliches Zittern lindern Demenz verändert den Geschmack Magenmittel vom Markt genommen Koffein verbessert Gedächtnis Rückenmarktumoren Multiple Sklerose früh erkennen Kopfschmerzattacken: Neue Erkenntnisse über ALS Alzheimer-Risiko aktiv senken Keine Chance der Migräne! Parkinson per Hauttest feststellbar Komplikationen bei Parkinson Migräne bei Jugendlichen Hunde mit Epilepsie-Gen Bei Ohnmacht an Epilepsie denken Parkinson: 3-Minuten-Diagnose Huntington-Krankheit Schlau dank Kaugummi Legasthenie frühzeitig erkennen Anti-Baby-Pille und Migräne Fragen zum Bundesteilhabegesetz Stimme der Mutter wirkt beruhigend Klinisch-neurologische Untersuchungen in der Neurologie Migräne bei Jugendlichen Studie zum Medienkonsum von Kindern Polyneuropathie Parkinson: 7 Tipps bessern das Gehen Ungesunder Lebensstil bedroht Gehirn Magen satt – Augen satt Fürsorgliche Mutter, reifes Kind Medizintechnische Diagnostik in der Neurologie Guillain-Barré-Syndrom Antikörper beugt Migräne vor Wenn die Gedanken wandern Kopfschmerzen wegtrinken Rauchstopp senkt Demenzrisiko Erste Hilfe bei epileptischem Anfall Urlaub mit dementen Menschen Postoperatives Delir bei Senioren Armbrüche verändern Gehirn Wohnort beeinflusst das Befinden Idiopathische Gesichtslähmung Hoffnung für Schlaganfallpatienten Geräusche weiten die Pupillen Eingeschlafene Hand Vorsicht, FSME-Gefahr! Neues MS-Medikament von Vorteil Gedächtnisprobleme im Alter Borreliose-Übertrager Mücke? Therapie bei Multipler Sklerose Apotheke berät bei Parkinson Smartphone-Gebrauch Hirnarterienaneurysma Liquoruntersuchung und Lumbalpunktion Blutdruck senken schützt Gehirn Unbewusstes bewusst erleben Epilepsie Wie erkenne ich einen Schlaganfall? K2 gegen Wadenkrämpfe Modedroge Crystal Meth Antivertiginosa Bluthochdruck und Demenz Kopfschmerz bei jungen Erwachsenen Frauengehirn belohnt Großzügigkeit Gehirntumoren Tai-Chi gegen Parkinson Plötzlicher Geistesausfall Alarmsysteme schützen Demente Wirken Antidepressiva bald besser? Fit nach dem Schlaganfall Gehirnerschütterung beim Sport Botox: Nicht nur gegen Falten Chronische Schmerzen Kopfschmerzen sind mehr als Schmerzen Verwirrt nach der OP Alzheimer früher erkennen Hirndrucksteigerung Polyneuropathie bei Diabetikern Was die grauen Zellen fit hält Hirnvenenthrombose, Hirnsinusthrombose, Sinusvenenthrombose Epilepsie: Langzeitschäden verhindern Hirntumor: Methadon wirkungslos Rückenmarkverletzungen und Querschnittlähmung Sieben Mythen über Zecken Fehltage durch psychische Leiden Weihnachten mit Alzheimer-Patienten Wenn Furchtlose in Panik verfallen Wenn die Beine nicht stillhalten Nach Gehirnerschütterung schonen Erkrankungen der Halswirbelsäule ADHS bei Erwachsenen Medikamente gegen Demenz (Antidementiva) Kranke Leber schadet Gehirn Verlaufsmodifizierende Therapie der Multiplen Sklerose Sprachgenies mit Tourette-Syndrom Rauchstopp senkt Demenzrisiko Draufgänger oder Angsthase? Zoster-Impfung schützt das Gehirn Musiktherapie bei Tinnitus Diagnose Demenz Parkinson-Medikamente Epilepsie: Körper außer Kontrolle Zeckengefahr häufig unterschätzt Kribbeln in den Fingerkuppen Karriere-Hemmnis Soziale Phobie Kopfschmerzen sind mehr als Schmerzen Gehirnerschütterung Restless-Legs-Syndrom FSME-Impfung nicht vergessen! Wenn sich alles dreht Moderater Alkoholkonsum Erste Hilfe bei epileptischem Anfall Behandlung von Tinnitus Schützt Essen vor Demenz? Creutzfeldt-Jakob-Krankheit Motorik-Defizite nach Schlaganfall Rasch handeln bei Multiple Sklerose Koma und Wachkoma Kopfschmerzen Wie Hunde kranken Menschen helfen Dement und aggressiv – was tun? Was hilft Kindern bei Kopfschmerzen? Einblicke ins Gedächtnis Geschmacksstörungen den Garaus machen Aufbau und Funktion des Nervensystems Schlafmangel ermüdet Gehirnzellen Wenn die Hand nachts einschläft Innere Unruhe schonend behandeln Schädel-Hirn-Trauma Antworten zum Zika-Virus Parkinson-Mittel richtig einnehmen Pausen erhöhen Lernerfolg Keine Chance der Migräne! Östrogenspiegel verändert Frauenhirn Schlaganfall Unwillkürliches Zittern Bei epileptischem Anfall helfen Schlafstörungen und Parkinson Migräne erhöht Glaukomrisiko Mit Epilepsie in die Schule Gerinnungshemmer bei Herzflimmern Alzheimer-Früherkennung Diagnose Kaufsucht Ungesunder Lebensstil bedroht Gehirn Restless-legs-Syndrom Tics Schütteltrauma bei Babys Wiederkehrende Kopfschmerzen EU-Forschungsprojekt zu Parkinson Schwindel Ab in die Mucki-Bude! Behandlung schwerer Depressionen Migräne bei Kindern Gehirnentzündung Das Gehirn isst mit Weihrauch bei Multipler Sklerose? Schlafprobleme durch Medikamente Musik beeinflusst die Wahrnehmung Antiepileptika Kinofilm zu Multiple Sklerose Migräne Radar: Kostenlos mitmachen Hirnanatomie bestimmt Verhalten Multiple Sklerose (MS) Selbständig mit Parkinson ADHS bei Erwachsenen Pflegende von Demenz-Erkrankten

Hinfallen, aufstehen, wieder hinfallen – das ist im Kleinkindalter an der Tagesordnung. Doch eine Landung auf dem Kopf kann auch mal zu einer Gehirnerschütterung führen. Und die lässt sich bei den Kleinsten manchmal gar nicht so leicht erkennen.

Blackout schwer erkennbar

Ein kurzer Blackout und Benommenheit gelten als typische Anzeichen einer Gehirnerschütterung. Dadurch merkt man bei Erwachsenen, Jugendlichen und größeren Kindern in der Regel schnell, dass nach einem Sturz „etwas nicht stimmt“. Anders sieht das bei Kleinkindern aus. Sie können sich noch nicht so gut ausdrücken, weshalb die Symptome für Eltern oft schwer zu erkennen sind, erklärt der Kinder- und Jugendarzt Hans-Jürgen Nentwich.

Gefährliche Trias

Dabei sind Gehirnerschütterungen gerade im Kleinkindalter nicht selten. Die Trias aus Eroberungsfreude, den z.T. noch nicht komplett ausgereiften motorischen Fähigkeiten und einem kaum entwickeltem Gefahrenbewusstsein prädestiniert geradezu für kleinere und größere Stürze. Weil die Kleinen durch ihre kindlichen Proportionen oft auf ihrem Kopf landen, kann es dabei auch zu einer Gehirnerschütterung kommen.

Hier sofort Notdienst rufen

Bei deutlichen Anzeichen wird eine Gehirnerschütterung meist nicht übersehen. Dazu gehören folgende Symptome, bei denen sofort der Notdienst gerufenbzw. eine Praxis aufgesucht werden muss:

  • Große Beule oder Schwellung am Kopf des Kindes
  • Benommenheit, Unmöglichkeit, das Kind zu wecken
  • Anhaltendes Erbrechen, Blut oder Flüssigkeit im Ohr
  • Unterschiedlich große Pupillen
  • Krampfanfälle
  • Gleichgewichtsstörungen, unsicheres Gehen.

Anhänglichkeit verdächtig

Allerdings können die Folgen einer Gehirnerschütterung auch wesentlich diskreter daherkommen. Das ist zum Beispiel bei Kindern unter 2 Jahren oft der Fall. Verdächtig sind neu aufgetretene Schlafprobleme, aber auch eine besondere Anhänglichkeit. Auch ungewohntes Reiben am Kopf oder der Verlust von schon erlernten Fähigkeiten sind auffällig. Hier sollten Eltern hellhörig sein und lieber einmal zu viel die Kinderärzt*in aufsuchen, mahnt Nentwich.

Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

Autor*innen

Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 12:08 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.