Stürze vermeiden

Der Rollator muss passen!

Robert Kneschke/Shutterstock.com
Griffe und Bremsen müssen beim Rollator passend für die Nutzer*in eingestellt werden.

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Vorsorge Patientenverfügung Koronare Herzkrankheit Reizblase: Wenn’s ständig läuft Demenz führt zu sozialer Ausgrenzung Sterbehilfe Chronischer Schmerz nach Gürtelrose Pflegeversicherung Sport bei koronarer Herzkrankheit Demenz Stress und Kummer fördern Demenz Frauen: Kurze Arme, schlechte Augen Homöopathie fürs Herz Prävention bei Typ-2-Diabetes Individualisierte Diabetesbehandlung Demenz mit Lebensstil vermeiden? ABC der Osteoporose Künstliches Kniegelenk sinnvoll? Ambulante und häusliche Pflege Kontrakturen (Gelenkversteifung) Verzerrtes Sehen – wie kommt das? Diagnose Schwerhörigkeit Schleichenden Sehverlust stoppen Komplementärmedizin bei Rheuma Faktencheck Grippe-Impfung Diabetesberatung auf Rädern Mit grünem Tee gegen Alzheimer Schmerzfaktor Ischias Darmkeim auf dem Vormarsch Gastfamilien für Demenzkranke Alzheimer, dafür kein Krebs Medikationgespräche für Diabetiker Lässt sich Demenz verhindern? Schlafstörungen im Alter Alarmsysteme schützen Demente Nach Stent-Einsatz am Herz Aktiv gegen Grauen Star Vergrößerte Prostata Pflegereport 2014 Feiern bis zum Umfallen Demenz durch Schlafstörungen? Alkoholkonsum im Alter Pflegebedürftigkeit Diagnose Diabetes – was tun? Hitzeschutz für Senioren Schwindel im Alter Tödliche Herzerkrankungen Harninkontinenz lindern Herzinfarkt Bluttest verrät Alzheimer-Risiko Keine Scheu vor Darmkrebsvorsorge Senioren im Straßenverkehr Erneutem Herzinfarkt vorbeugen Harmlose Lichtschäden: Aktiv dank künstlicher Gelenke Knochenschwund bei Männern Neue Impfung gegen Gürtelrose Eisenmangel bei COPD Bewegung bei Rheuma Ernährung bei Chemotherapie Herzerkrankung: Reisen erlaubt Anzeichen für Lungenentzündung Unfallprävention bei Senioren Frauen mit Diabetes Längerer Grippeverlauf bei Senioren Gesunde Psyche nach Herzinfarkt Implantat-Pass nach Stent-Einsatz Das Herzinfarktrisiko kennen Leber-Hirn-Störung So fahren Betagte sicher Auto Mundinfektionen und Racheninfektionen Schmerzen bei Arthrose Nierenschäden bei Diabetes Herzinfarkt bei Frauen Mit 45 geht’s bergab Ältere profitieren von Neuen Medien Mehr Überlebende bei Krebs Trauer und Abschied Abnehmende Sehkraft im Alter Senken Sie Ihr Demenz-Risiko Nierensteine-Risiko im Sommer Sensorpflaster zeigt Infektion an Volkskrankheit Osteoporose Pflegeangebote für ältere Migranten Medikation im Alter anpassen Sehstörung nach Schlaganfall Nebenwirkungen bei Krebstherapie Blühender Wachmacher SMS verbessert Blutdruckwerte Juristische Fragen am Ende des Lebens Tipps bei Arthrose Koronare Herzkrankheit Einrichtungen der Palliativversorgung Flugreise trotz Herzerkrankung Früherkennung von Aneurysmen Studie zu gesundem Lebensstil Trinkmenge bei Herzleiden Impfschutz bei Asthma und COPD Gedächtnisprobleme im Alter Medikation während des Ramadans Depression im Alter Thrombose kann jeden treffen Wenn der Verdauungstrakt altert Krafttraining schenkt Lebensjahre Wahl eines Pflegeheimes Den Beckenboden stärken Chronischer Lungenhochdruck Verengung der Halsschlagader Impfraten gegen Grippe zu niedrig Buch-Tipp: Arthrose Erhöhtes Krebsrisiko bei Diabetes Herzflimmern und geistiger Abbau Alternativen zum Altenheim Katheter-Behandlung bei Schlaganfall Hautreaktionen im Alter Hospizbewegung und Palliativmedizin Im hohen Alter das Rauchen aufgeben Fettsucht schlägt aufs Hirn Verschlechterte Motorik bei Senioren Dement und aggressiv – was tun? Angina pectoris trotz Bypass Diabetes mellitus Typ 2 Buch-Tipp: Osteoporose Neue Hoffnung bei Herzschwäche Kreativ aktiv – Training im Alltag Mit Yoga gegen Blasenschwäche Krebstherapie per Ultraschall Wohlbefinden im Alter Pflegereform 2017 Erhöhte Sturzgefahr im Winter Stuhlinkontinenz Leichter Bluthochdruck Neue Hoffnung bei Prostatakrebs Versorgung bei Herzschwäche Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ Situation nach Schlaganfall Trinken nicht vergessen Ernährung bei Schluckstörungen Neue Wirkstoff-Kombi gegen Krebs? Vorboten des Schlaganfalls Infektion bei Zahn-Implantaten Blutdruck-Therapie senkt Demenzrisiko Hörvermögen oft falsch eingeschätzt Rücken und Wirbelsäule Alzheimer: neue Erkenntnisse Fürsorge in den letzten Stunden Schützt Essen vor Demenz? Psychotherapie hilft auch im Alter Krampfadern drohen auch im Winter Angehörigenpflege aufwerten Wie erkenne ich einen Schlaganfall? Medikamente erhöhen Bruchrisiko Blutungen in den Wechseljahren Nachbarschaftshilfe bei Demenz Abhilfe bei Alterssichtigkeit Ernährung bei Demenz Blutarmut schlägt auf‘s Hirn Mit Alzheimer leben Letzte Chance Herztransplantation Hohe Schilddrüsenwerte bei Älteren Senioren am Steuer Brustkrebs bei Männern Unwillkürliches Zittern Stürze und Sturzprophylaxe Testen Sie Ihr Herzinfarkt-Risiko Grüner Star (Glaukom) Zoster-Impfung schützt das Gehirn Tiefer Rückenschmerz Crohn und Colitis bedrohen Knochen Lebensqualität für Sterbende Volkskrankheit Grauer Star Entlastung für pflegende Angehörige Nierengesundheit bei Diabetes Wandern für Körper und Geist Osteoporose Tabuthema Stuhlinkontinenz Demenz verändert den Geschmack Behandlung von Tinnitus Osteoporose bei Männern Alterskrankheiten Die Knochen-Bilanz Neuer Wirkstoff gegen Alzheimer Mit Bewegung gegen Rheuma Diagnose Demenz Gebärmutterhalskrebs im Alter Leberschäden abwenden Hörgerät: Regelmäßiger Check Osteoporose durch Bewegung lindern Nachlassende Sehkraft im Alter Mit Hitze Tumorzellen zerstören Älter werden in Balance Auch der Tod ist ein Geschäft Austrocknung Fit im hohen Alter Altersblindheit vorbeugen Design für Demenzkranke Medikamente richtig handhaben Bewegungstherapie nach Brustkrebs Hautpflege für Senioren Mythen über Cellulite Lyse-Therapie nach Schlaganfall Diabetes frühzeitig erkennen Hilfe bei Osteoporose Krampfadern frühzeitig behandeln Ehe hebt die Stimmung Heiße Schokolade hält geistig fit Pulsmessen beugt Schlaganfall vor Schmerztherapie in der Palliativmedizin Richtwerte für Bluthochdruck Was hilft bei Handarthrose? Diabetes und schwaches Herz Die falsche Frage: Wie lange habe ich noch? Eisenmangel bei Herzschwäche Parkinson: 3-Minuten-Diagnose Geringes Durstgefühl bei Senior*innen Herzinfarktrisiko bei Beinschmerz Jetzt gegen Grippe impfen! Pflegestufen und Pflegegrade Ursachen für Bluthochdruck Osteoporose kann jeden treffen Hüft-TEP bessert Hirnleistung Grippe: Wem nützt eine Impfung? Alte Menschen oft nicht fahrtauglich Dekubitus Reisen mit Diabetes Beeren schärfen Denkorgan Kaffee: Keine Gefahr fürs Herz Wandern für Senioren Medikation im Alter überprüfen Erkrankungen der Halswirbelsäule Trotz Alter noch fahrtauglich? „Wechseljahre“ beim Mann Schlaganfall trifft nicht nur Ältere Herzgesundheit bei Diabetes Alterskrankheiten Ausdauersport oder Krafttraining Diabetische Augenerkrankungen Kalorien schlagen aufs Hirn Versorgungslücken am Lebensende Therapie nach Schlaganfall Burnout bei Diabetes Wechseljahre Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff Medikation im Alter Käse und Co. für gesundere Knochen Pflege von Demenzkranken Tabletten teilen Einbeinstand zeigt Fitness an Unwillkürliches Zittern lindern Sichere Potenzmittel Alzheimer früher erkennen Bewegt durch den Advent Vereinsamung Langes Sitzen vermeiden Mit Pedelecs mobil bleiben Motorik-Defizite nach Schlaganfall Familiäre Vorbelastung bei Diabetes Anzeichen für Herzinfarkt Neuer Impfstoff im Anmarsch Zweitmeinung zur Hüftprothese Urlaub für pflegende Angehörige Einbeinstand zeigt Fitness an Terminnot bei Herzspezialisten Info-Tour: diabetische Neuropathie Kaffee schadet Knochen nicht Mangelernährung Alzheimer-Risiko aktiv senken Putzen beugt Demenz vor Buchtipp: Diabetes-Kochbuch Gesünder sitzen im Alter Zufrieden Altern heute & zukünftig Die fünf Phasen des Sterbens Aktiv leben Vitamin D – das Sonnenvitamin Überwässerung Blutdruck senken schützt Gehirn Verwirrt nach der OP 10 Tipps fürs Wandern im Alter Sport bei Lungenhochdruck Diabetischer Fuß Keine Gleichberechtigung beim Herz Pflegende von Demenz-Erkrankten Neuer Test auf Darmkrebs Gerinnungshemmer bei Herzflimmern Demenz-Patienten im Krankenhaus Wechseljahre des Mannes Demenz: Selbstbestimmt im Alltag Sucht im Alter Richtig Insulin spritzen Stürzen im Alter vorbeugen Altenpflege finanzierbar machen Injektionen gegen Kniearthrose Das Aufklärungsgespräch über das Sterben Herzschwäche nach Herzinfarkt Training gegen Schwindel Schlafmangel erhöht Blutdruck Anhaltende Heiserkeit bei Rheuma Vorsicht bei Selbstmedikation Experten fordern große Pflegereform Alzheimer: Erinnerungsanker hilft Immobilität Diabetes lässt Hirn schrumpfen Plötzlichem Herztod vorbeugen Reisen im Alter Harnsteine dauerhaft loswerden Verbesserter Test auf Darmkrebs Wechseljahre mit Hormontherapie Bluthochdruck und Demenz Lieber tot als dement? Psychotherapie bei Diabetes Medikamentensucht im Alter Alten- und Pflegeheime Impfempfehlungen 2016 Stress im Job belastet das Herz Psychotherapie nach Herz-OP Psychische Betreuung bei Krebs Medikamente im Alter Venenleiden langfristig vorbeugen Buch-Tipp: Besser hören Blutdruck selber messen Blutdruck selber messen Chronische Leberentzündung Rheumatoide Arthritis Mobile Geriatrie Altenpflege, Altenhilfe und Geriatrie Medikamente richtig einnehmen Selbsthilfe bei Rosazea 9 Tipps für gesunde Augen Niedriger Blutdruck – hohes Risiko Beim Entwässern auf Natrium achten Depressionen im Alter Herz-Kreislauf-Mittel und Hitze

Ein Rollator ist für Menschen mit Gangunsicherheit eine große Erleichterung. Doch damit die Gehhilfe wirklich unterstützt, muss bei Anschaffung und Nutzung einiges beachtet werden.

Rollatoren sind kein Stigma mehr

Ob im Pflegeheim, im Park oder beim Einkaufen: Rollatoren sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Das ist kein Wunder, denn es gibt zahlreiche Gründe, die fahrbare Gehhilfe zu nutzen. Gangunsicherheiten, Gleichgewichtsprobleme und Kraftminderung sind die wichtigsten davon. Aber auch Menschen, die aufgrund schwerer Erkrankung schnell erschöpft sind, profitieren von dem praktischen Fahrgestell.

Um wirklich nützlich zu sein, muss der Rollator richtig ausgewählt und individuell angepasst werden. Bei der Auswahl ist auf folgende Kriterien zu achten:

  • Größe. Die Größe muss an die Körperhöhe der Nutzer*in angepasst sein. Zur weiteren Individualisierung sind höhenverstellbare Griffe und verstellbare Bremsgriffe wichtig.
  • Gewicht. Eine große Rolle spielt das Gewicht. Schwerere Modelle rollen stabiler, aber leichte sind einfacher zu handhaben. Deshalb muss bei der Anschaffung auch die Kraft der Nutzer*in berücksichtigt werden.
  • Räder. Soll der Rollator vor allem draußen genutzt werden, sind große Räder mit robustem Profil praktisch. Modelle mit einem Vorderrad lassen sich dagegen besonders gut in der Wohnung steuern.
  • Transportmöglichkeit. Wer viel unterwegs ist und den Rollator im Auto mitnehmen möchte, braucht ein Modell, das sich einfach zusammenfalten lässt.
  • Sitzbrett. Viele Rollatoren verfügen über ein Sitzbrett. Vor allem für Menschen, die weitere Strecken damit zurücklegen wollen oder schnell erschöpft sind, ist das eine gute Möglichkeit, sich zwischendurch auszuruhen.
  • Zubehör. Vom Schirmhalter über eine Fahrradklingel bis zum Einkaufskorb lässt sich ein Rollator ganz nach Wunsch ausstatten.

Anpassen vermeidet Stürze

Bei falscher Verwendung kann die beliebte Gehhilfe aber auch schaden. Häufig sieht man, wie Benutzer*innen vornübergebeugt hinter dem Rollator herlaufen, der Schwerpunkt also viel zu weit hinten liegt. Andere gehen auf Zehenspitzen, weil die Armstützen zu hoch eingestellt sind. In solchen Fällen sind Stürze vorprogrammiert.

Um dies zu vermeiden, muss der Rollator individuell angepasst werden. Die Griffe sind so einzustellen, dass sie sich auf Höhe der Handgelenke des herabhängenden Arms befinden. Auch die Bremsen müssen gut zu fassen und zu drücken sein. Zusätzlich ist ein Rollatortraining sinnvoll, z. B. bei der Physiotherapeut*in. Dabei kann man die richtige Körperhaltung lernen und das Gehen mit dem Rolli vorwärts, rückwärts, bergauf und bergab üben. Und weil es gar nicht so einfach ist, auch das Aufstehen und Hinsetzen auf das Sitzbrett.

Kasse zahlt – aber nur das Standardmodell

Ist ein Rollator nötig, kann die Ärzt*in ihn als Hilfsmittel verordnen. Allerdings übernimmt die Krankenkasse nur die Kosten für ein einfaches Modell. Besondere Ausstattungswünsche müssen die Nutzer*innen selbst bezahlen.

Quelle: Springermedizin

Autor*innen

Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 10:34 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.