Ab 2024 möglich

Zweitmeinung zur Hüftprothese

mauritius images / Cavan Images / R.Maghdessian
Das Einpflanzen einer künstlichen Hüfte und ihre Funktion werden häufig an Modellen aus Kunststoff erklärt.

Andere Wirkstoffe dieser Gruppe

Herzinfarktrisiko bei Beinschmerz Älter werden in Balance Beeren schärfen Denkorgan Mythen über Cellulite Depressionen im Alter Im hohen Alter das Rauchen aufgeben Herz-Kreislauf-Mittel und Hitze Testen Sie Ihr Herzinfarkt-Risiko Die Knochen-Bilanz Diabetischer Fuß Fit im hohen Alter Altenpflege, Altenhilfe und Geriatrie Leichter Bluthochdruck Fettsucht schlägt aufs Hirn Stress im Job belastet das Herz Entlastung für pflegende Angehörige Osteoporose Ältere profitieren von Neuen Medien Alarmsysteme schützen Demente Alternativen zum Altenheim Blutdruck senken schützt Gehirn Diabetes frühzeitig erkennen Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ Schwindel im Alter Knochenschwund bei Männern Chronischer Lungenhochdruck Trinken nicht vergessen Vorsorge Patientenverfügung Die falsche Frage: Wie lange habe ich noch? Neue Wirkstoff-Kombi gegen Krebs? Den Beckenboden stärken Das Herzinfarktrisiko kennen SMS verbessert Blutdruckwerte Demenz durch Schlafstörungen? Reizblase: Wenn’s ständig läuft Thrombose kann jeden treffen Erhöhtes Krebsrisiko bei Diabetes Diagnose Schwerhörigkeit Stürzen im Alter vorbeugen Jetzt gegen Grippe impfen! Volkskrankheit Grauer Star Pulsmessen beugt Schlaganfall vor Das Aufklärungsgespräch über das Sterben Sport bei Lungenhochdruck Unwillkürliches Zittern lindern Frauen: Kurze Arme, schlechte Augen Aktiv dank künstlicher Gelenke Einrichtungen der Palliativversorgung Frauen mit Diabetes Schlafstörungen im Alter Pflege von Demenzkranken Richtig Insulin spritzen Urlaub für pflegende Angehörige Wahl eines Pflegeheimes Angehörigenpflege aufwerten Angina pectoris trotz Bypass Infektion bei Zahn-Implantaten Sehstörung nach Schlaganfall Bluthochdruck und Demenz Chronische Leberentzündung Therapie nach Schlaganfall Mit Pedelecs mobil bleiben Demenz mit Lebensstil vermeiden? Neue Hoffnung bei Herzschwäche Gedächtnisprobleme im Alter Komplementärmedizin bei Rheuma Diabetes mellitus Typ 2 Harninkontinenz lindern Blutarmut schlägt auf‘s Hirn Alzheimer: Erinnerungsanker hilft Diagnose Diabetes – was tun? Überwässerung Volkskrankheit Osteoporose Impfempfehlungen 2016 Herzerkrankung: Reisen erlaubt Immobilität Alten- und Pflegeheime Alte Menschen oft nicht fahrtauglich Eisenmangel bei COPD Info-Tour: diabetische Neuropathie Medikamente erhöhen Bruchrisiko Ehe hebt die Stimmung Vereinsamung Krampfadern drohen auch im Winter Kreativ aktiv – Training im Alltag Hörgerät: Regelmäßiger Check Burnout bei Diabetes Hitzeschutz für Senioren Buchtipp: Diabetes-Kochbuch Wechseljahre des Mannes Niedriger Blutdruck – hohes Risiko Buch-Tipp: Besser hören Ambulante und häusliche Pflege Implantat-Pass nach Stent-Einsatz Hautpflege für Senioren Gebärmutterhalskrebs im Alter Demenz verändert den Geschmack Die fünf Phasen des Sterbens Blutdruck-Therapie senkt Demenzrisiko Wie erkenne ich einen Schlaganfall? Tipps bei Arthrose Mit Alzheimer leben Mangelernährung Demenz: Selbstbestimmt im Alltag Grüner Star (Glaukom) Trotz Alter noch fahrtauglich? Ausdauersport oder Krafttraining Wandern für Senioren Mit Bewegung gegen Rheuma Lässt sich Demenz verhindern? Pflegeangebote für ältere Migranten Herzinfarkt bei Frauen Alzheimer-Risiko aktiv senken Gastfamilien für Demenzkranke Medikation im Alter Koronare Herzkrankheit Auch der Tod ist ein Geschäft Schlaganfall trifft nicht nur Ältere Wechseljahre Familiäre Vorbelastung bei Diabetes Mit Hitze Tumorzellen zerstören Der Rollator muss passen! Situation nach Schlaganfall Sport bei koronarer Herzkrankheit Neuer Wirkstoff gegen Alzheimer Psychotherapie hilft auch im Alter Parkinson: 3-Minuten-Diagnose Einbeinstand zeigt Fitness an Demenz führt zu sozialer Ausgrenzung Herzflimmern und geistiger Abbau Lebensqualität für Sterbende Anzeichen für Lungenentzündung Homöopathie fürs Herz Stürze und Sturzprophylaxe Gerinnungshemmer bei Herzflimmern Diabetes lässt Hirn schrumpfen Schmerztherapie in der Palliativmedizin Sterbehilfe Sensorpflaster zeigt Infektion an Bewegt durch den Advent Verzerrtes Sehen – wie kommt das? Psychotherapie bei Diabetes Tabletten teilen Vorsicht bei Selbstmedikation Training gegen Schwindel Senioren am Steuer Erneutem Herzinfarkt vorbeugen Nachbarschaftshilfe bei Demenz Brustkrebs bei Männern Altenpflege finanzierbar machen Aktiv gegen Grauen Star Feiern bis zum Umfallen Osteoporose bei Männern Individualisierte Diabetesbehandlung Lyse-Therapie nach Schlaganfall Pflegereform 2017 Alterskrankheiten Trinkmenge bei Herzleiden Heiße Schokolade hält geistig fit Unfallprävention bei Senioren Medikation während des Ramadans Experten fordern große Pflegereform Verengung der Halsschlagader Osteoporose kann jeden treffen Katheter-Behandlung bei Schlaganfall Hüft-TEP bessert Hirnleistung Psychische Betreuung bei Krebs Gesunde Psyche nach Herzinfarkt Mit Yoga gegen Blasenschwäche Ernährung bei Schluckstörungen Terminnot bei Herzspezialisten Mobile Geriatrie Versorgung bei Herzschwäche Aktiv leben Crohn und Colitis bedrohen Knochen Medikation im Alter überprüfen Neue Hoffnung bei Prostatakrebs Harmlose Lichtschäden: Motorik-Defizite nach Schlaganfall Versorgungslücken am Lebensende Richtwerte für Bluthochdruck Trauer und Abschied Diabetesberatung auf Rädern Käse und Co. für gesundere Knochen Lieber tot als dement? Flugreise trotz Herzerkrankung Alkoholkonsum im Alter Injektionen gegen Kniearthrose Medikationgespräche für Diabetiker Diabetes und schwaches Herz So fahren Betagte sicher Auto Nierensteine-Risiko im Sommer Reisen im Alter Gesünder sitzen im Alter Kalorien schlagen aufs Hirn Schmerzfaktor Ischias Eisenmangel bei Herzschwäche Stress und Kummer fördern Demenz Geringes Durstgefühl bei Senior*innen Wenn der Verdauungstrakt altert Leberschäden abwenden Früherkennung von Aneurysmen Koronare Herzkrankheit Nebenwirkungen bei Krebstherapie Schützt Essen vor Demenz? Alzheimer früher erkennen Erkrankungen der Halswirbelsäule Blühender Wachmacher Unwillkürliches Zittern Blutungen in den Wechseljahren Austrocknung Plötzlichem Herztod vorbeugen Impfschutz bei Asthma und COPD Verbesserter Test auf Darmkrebs Anhaltende Heiserkeit bei Rheuma ABC der Osteoporose Pflegestufen und Pflegegrade Demenz Medikamente im Alter Krampfadern frühzeitig behandeln Wohlbefinden im Alter 9 Tipps für gesunde Augen Leber-Hirn-Störung Zoster-Impfung schützt das Gehirn Verwirrt nach der OP Venenleiden langfristig vorbeugen Kaffee: Keine Gefahr fürs Herz Letzte Chance Herztransplantation Rücken und Wirbelsäule Verschlechterte Motorik bei Senioren Nachlassende Sehkraft im Alter Hospizbewegung und Palliativmedizin Darmkeim auf dem Vormarsch Rheumatoide Arthritis Tabuthema Stuhlinkontinenz Studie zu gesundem Lebensstil Schlafmangel erhöht Blutdruck Nach Stent-Einsatz am Herz Diagnose Demenz Osteoporose durch Bewegung lindern Mit 45 geht’s bergab Wandern für Körper und Geist Blutdruck selber messen Reisen mit Diabetes Mehr Überlebende bei Krebs Längerer Grippeverlauf bei Senioren Nierenschäden bei Diabetes Hohe Schilddrüsenwerte bei Älteren Blutdruck selber messen Mit grünem Tee gegen Alzheimer Beim Entwässern auf Natrium achten Pflegereport 2014 Sucht im Alter Bewegungstherapie nach Brustkrebs Einbeinstand zeigt Fitness an Künstliches Kniegelenk sinnvoll? Juristische Fragen am Ende des Lebens Herzinfarkt Alzheimer, dafür kein Krebs Abhilfe bei Alterssichtigkeit Neue Impfung gegen Gürtelrose Zufrieden Altern heute & zukünftig Abnehmende Sehkraft im Alter Keine Gleichberechtigung beim Herz Buch-Tipp: Osteoporose 10 Tipps fürs Wandern im Alter Was hilft bei Handarthrose? Buch-Tipp: Arthrose Senken Sie Ihr Demenz-Risiko Langes Sitzen vermeiden Neuer Test auf Darmkrebs Pflegebedürftigkeit Ernährung bei Chemotherapie Diabetische Augenerkrankungen Selbsthilfe bei Rosazea Bewegung bei Rheuma Herzgesundheit bei Diabetes Tiefer Rückenschmerz Behandlung von Tinnitus Stuhlinkontinenz Demenz-Patienten im Krankenhaus Harnsteine dauerhaft loswerden Nierengesundheit bei Diabetes Keine Scheu vor Darmkrebsvorsorge Herzschwäche nach Herzinfarkt Tödliche Herzerkrankungen Ernährung bei Demenz Medikamente richtig einnehmen Dekubitus Depression im Alter Vorboten des Schlaganfalls Pflegende von Demenz-Erkrankten Hilfe bei Osteoporose Anzeichen für Herzinfarkt Sichere Potenzmittel „Wechseljahre“ beim Mann Bluttest verrät Alzheimer-Risiko Dement und aggressiv – was tun? Kontrakturen (Gelenkversteifung) Pflegeversicherung Schmerzen bei Arthrose Psychotherapie nach Herz-OP Putzen beugt Demenz vor Medikamente richtig handhaben Krebstherapie per Ultraschall Krafttraining schenkt Lebensjahre Grippe: Wem nützt eine Impfung? Mundinfektionen und Racheninfektionen Prävention bei Typ-2-Diabetes Hautreaktionen im Alter Design für Demenzkranke Alzheimer: neue Erkenntnisse Chronischer Schmerz nach Gürtelrose Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff Impfraten gegen Grippe zu niedrig Neuer Impfstoff im Anmarsch Erhöhte Sturzgefahr im Winter Schleichenden Sehverlust stoppen Faktencheck Grippe-Impfung Hörvermögen oft falsch eingeschätzt Alterskrankheiten Senioren im Straßenverkehr Vitamin D – das Sonnenvitamin Medikamentensucht im Alter Fürsorge in den letzten Stunden Medikation im Alter anpassen Ursachen für Bluthochdruck Vergrößerte Prostata Altersblindheit vorbeugen Kaffee schadet Knochen nicht Wechseljahre mit Hormontherapie

Bei ausgeprägter Arthrose wird oft das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks empfohlen. Doch viele Betroffene sind unsicher, ob das wirklich die beste Maßnahme ist. Ab 2024 gibt´s Entscheidungshilfe: Wer eine Hüftprothese bekommen soll, kann sich auf Kassenkosten eine zweite Meinung dazu einholen.

Wenn nichts anderes mehr hilft

In Deutschland werden pro Jahr etwa 240 000 künstliche Hüftgelenke (Hüftendoprothese) eingesetzt. In etwa 75% wird der Gelenkersatz aufgrund von Arthrose nötig. Empfohlen wird eine neue Hüfte nur dann, wenn alle anderen Maßnahmen zur Behandlung der Arthrose ausgeschöpft sind. Dazu gehören schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, Krankengymnastik, Physiotherapie und die Anpassung der Belastung.

Es ist nicht ganz einfach, bei einer Hüftgelenksarthrose den besten Zeitpunkt für das Einsetzen einer Endoprothese zu finden. Operiert man zu spät, kann das Ergebnis darunter leiden. Z.B. wenn das Gelenk schon zu eingesteift war, um durch die Prothese die volle Bewegung zurückzuerlangen. Oder wenn sich das Schmerzgedächtnis nicht „löschen“ lässt, Schmerzen also trotz reibungslos funktionierender neuer Hüfte weiter bestehen bleiben. In seltenen Fällen ist vielleicht auch der Gelenkersatz gar nicht die richtige Entscheidung für die Betroffene.

Anspruch auf eine qualifizierte zweite Meinung

Auch wenn die behandelnde Ärzt*in nach bestem Wissen und Gewissen zum Hüftersatz rät – oft bleibt bei den Betroffenen eine gewisse Unsicherheit zurück. Da hilft eine neue Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GbA). Danach haben gesetzlich Krankenversicherte in Zukunft das Recht, sich eine zweite Meinung einzuholen, wenn ihnen ein Hüftgelenksersatz oder der Austausch ihrer Hüftprothese empfohlen wird. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse.

Ärzt*innen für die Zweitmeinung findet man im Netz

Die Zweitmeinung gibt es von speziell qualifizierte Fachärzt*innen, im Fall der Hüftgelenksprothese z.B. aus dem Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie. Sie beraten die Patient*innen darüber, ob der geplante Eingriff medizinisch notwendig ist und ob es eventuell doch Behandlungsalternativen gibt.

Zweitmeinungsberechtigte Ärzt*innen findet man im Internet unter www.116117.de/zweitmeinung. Auch die Krankenkassen beraten darüber, wer in der Nähe eine Zweitmeinung abgeben darf. Zu welchem der ermächtigten Fachleute man schließlich geht, entscheidet die Betroffene dann selbst.

Quellen: GbA, Ärztezeitung

Autor*innen

Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 16:17 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.