Arteriosklerose

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Ungesunde Ernährung ist ein wichtiger Risikofaktor für Arteriosklerose.

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Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung): Allmähliche und abgesehen von Frühstadien unumkehrbare Schädigung von Arterien durch Einlagerungen in und Ablagerungen auf der Gefäßwand. Dies führt zu Gefäßverengungen und -verschlüssen und erhöht das Risiko für eine Vielzahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Arteriosklerose ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern ein natürlicher Abnutzungsprozess, der allerdings durch schädigende Verhaltensweisen wie Rauchen und ungesunde Ernährung drastisch beschleunigt wird. Langfristig führt die Arteriosklerose dazu, dass sich die Arterien, die das Blut vom Herzen in den Körper transportieren, langsam verengen. Oft schreiten die arteriosklerotischen Prozesse unbemerkt über Jahre und Jahrzehnte fort, bis die ersten Beschwerden auftreten – diese können jedoch gleich lebensbedrohlich sein, z. B. als Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Bild eines Gefäßquerschnitts mit arteriosklerotischer Lumeneinengung.
Gerda Raichle, Ulm

Oft jahrzehntelang keine. Später Durchblutungsstörungen, die sich je nach betroffenem Organ beispielsweise äußern als

  • Schmerzen beim Gehen
  • Angina pectoris (Brustenge, Atemnot, Herzschmerzen)
  • Schlecht heilende Wunden
  • Kalte Extremitäten
  • Kurze Bewusstlosigkeit (Transitorische ischämische Attacke, sog. TIA)
  • Erektionsstörungen.

In den nächsten Tagen

  • bei oben auftretenden Beschwerden.

Sofort die Notärzt*in rufen bei

  • Atemnot, Angstgefühl und Schmerzen in der Brustgegend, die unter Umständen in den linken Oberarm, Rücken oder Bauch ausstrahlen.

Krankheitsentstehung

Um die Krankheit zu verstehen, ist es wichtig, sich den Aufbau der Gefäßwand zu vergegenwärtigen. Die Wand von Arterien setzt sich aus mehreren Schichten zusammen:

  • Die innerste Schicht heißt Tunica intima, auch Intima genannt. Sie besteht aus einer einschichtigen Innenhaut, dem Endothel, darunter liegt etwas lockeres Bindegewebe und eine elastische Membran.
  • Unter der Intima findet sich die Tunica media, auch Media genannt. Diese mittlere Schicht besteht aus Muskulatur, Bindegewebe und elastischen Anteilen. Die Media ermöglicht mit ihrer Muskelschicht, dass Nervenimpulse oder Botenstoffe die Gefäße enger und weiter stellen.
  • Die bindegewebige Tunica externa, auch Adventitia genannt, ist die äußerste Schicht. In ihr verlaufen Nerven und kleine Gefäße, die die äußeren Schichten der Gefäßwand mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen (die inneren Schichten beziehen diese Stoffe direkt aus dem Blutstrom).

Arteriosklerotische Gefäßveränderungen entstehen an Stellen, an denen das Endothel, also die schützende Innenhaut der Intima, beschädigt wurde. Solche Gefäßwandschäden entstehen vor allem durch eine ungünstige Blutzusammensetzung, lokalen Sauerstoffmangel und hohen Druck im Gefäßinneren (Bluthochdruck). Es gibt einige Problemstellen im Gefäßsystem, an denen es besonders leicht zu Verletzungen der Innenhaut kommt: Und zwar dort, wo sich durch ungünstige Strömungsverhältnisse Wirbel bilden, wie z. B. vor und nach den Abzweigungen der das Gehirn versorgenden Kopfarterien.

An den verletzten Stellen des Endothels haften Blutplättchen an und verklumpen miteinander, ohne den Schaden jedoch vollständig zu verschließen. Das normalerweise schützende Endothel wird durchlässig und die darunter liegenden Schichten erhalten direkten Kontakt mit dem Blut. Dadurch quillt vor allen Dingen die Intima auf und lagert Stoffe aus dem Blut ein. Cholesterin und andere Blutfette bilden immer dickere Beläge, die sogenannte arteriosklerotische Plaque. Das Bindegewebe reagiert auf diese Fettablagerungen mit einer vermehrten Zellbildung, sodass die Intima verdickt. Im ungünstigsten Fall stirbt das Gewebe an der betroffenen Stelle ab und verkalkt.

Vor allem das LDL-Cholesterin gilt als gefährlich. In seiner oxydierten Form wird es besonders stark in die Intima eingelagert. Das günstige HDL-Cholesterin dagegen kann Cholesterin sogar wieder aus den Ablagerungen herauslösen und abtransportieren. Eine gefäßschützende Wirkung haben auch Antioxidanzien, die die Oxidation von LDL-Cholesterin durch freie Sauerstoffradikale verhindern.

Die verdickte Intima und die Verkalkung verengen die Arterien, was die Durchblutung der von ihnen versorgten Organe und Körperteile erschwert. Bereits vorhandene Gefäßveränderungen vergrößern darüber hinaus die Gefahr für weitere Schäden an anderen Stellen. Steht die geschwächte Gefäßwand zudem unter starkem Druck, wie z. B. im Bereich der Bauchaorta, leiert sie aus und bildet ein Aneurysma.

Verlauf

Arteriosklerose betrifft in der Regel das gesamte arterielle System, auch wenn sich die Auswirkungen lokal unterschiedlich zeigen. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es vor, dass die Plaque aufreißt (Plaque-Ruptur). An diesen Stellen bilden sich Blutgerinnsel, die das Gefäß vollständig verschließen können und zu einem akuten Sauerstoffmangel in den normalerweise von dieser Arterie versorgten Gebieten führen. Zum Glück lösen sich solche Verschlüsse oft rasch wieder auf, oder das Gebiet wird auch noch von einer zweiten Arterie versorgt. In ungünstigen Fällen werden Teile eines solchen Blutgerinnsels als Embolie mit dem Blut weiter verschleppt, verstopfen andere, dahinter gelegenen Arterien und lösen dadurch z. B. einen Schlaganfall aus.

Am Herzen äußern sich Gefäßverengungen zunächst durch Angina pectoris. Bei einem vollständigen und endgültigen Gefäßverschluss kommt es zu einem Herzinfarkt. Im Gehirn verursacht Arteriosklerose zuerst eine Minderdurchblutung mit kurzen Verwirrtheitszuständen oder Bewusstlosigkeit (sog. TIA), wird ein Gefäß komplett verschlossen, ist ein Schlaganfall die Folge. Auch an anderen Körperteilen führt die Arteriosklerose zu unangenehmen bis lebensgefährlichen Krankheitsbildern. So treiben verengte Nierengefäße (Nierenarterienstenose) den Blutdruck in die Höhe mit der Gefahr des Nierenversagens. Verkalkte Beckenarterien sind ein häufiger Grund für eine erektile Dysfunktion bei älteren Männern. Leichte bis schwere Durchblutungsstörungen in den Beinen sind auch bedingt durch arteriosklerotisch verengte Arterien, pAVK.

Risikofaktoren

Wie schnell der Abnutzungsprozess an den Arterien abläuft, haben wir in hohem Maße selbst in der Hand, und zwar durch unsere Ernährung und unseren Lebensstil. Das Risiko für arteriosklerotische Gefäßveränderungen steigt durch

Aber auch nicht beeinflussbare Faktoren, z. B. männliches Geschlecht und genetische Veranlagung tragen zu ihrer Entstehung bei. Bis zu den Wechseljahren tritt Arteriosklerose bei Frauen seltener auf, da die weiblichen Geschlechtshormone einen gewissen Schutz bieten.

Stadien

Die Weltgesundheitsorganisation WHO unterscheidet drei Arteriosklerose-Stadien. Im ersten Stadium sind nur leichte Frühschäden (z. B. Fettstreifen) festzustellen. Im zweiten Stadium haben sich bereits arteriosklerotische Plaques gebildet. Erst im dritten Stadium zeigen sich die gefährlichen arteriosklerosebedingten Folgeerkrankungen.

Zur Diagnose arteriosklerotisch veränderter Gefäße stehen eine Vielzahl von Untersuchungen zur Verfügung. Schon die ausführliche Befragung und die körperliche Untersuchung der Patient*in gibt der Ärzt*in eine ganze Reihe wertvoller Hinweise auf das mögliche Vorliegen einer Arteriosklerose. Mit technischen Verfahren lassen sich die Gefäßveränderungen und ihre Folgen an den Organen dann konkret nachweisen.

Körperliche Untersuchung bei Verdacht auf Arteriosklerose

  • Palpation (Abtasten) der Körperpulse, z. B. am Handgelenk, Hals, im Bereich der Fußknöchel und Kniekehlen
  • Blutdruckmessungen an Armen und Beinen (immer im Seitenvergleich)
  • Auskultation (Abhören) der Gefäße mit dem Stethoskop (z. B. der Arteria carotis am Hals) und des Herzens
  • Inspektion der oberflächlichen Gefäße (z. B. der Schläfenarterie, Arteria temporalis)
  • Inspektion der Haut auf Blässe und Gewebeveränderungen oder Wundheilungsstörungen, vor allem im Seitenvergleich
  • Gehversuch auf dem Laufband (Ermittlung der schmerzfrei zu bewältigenden Gehstrecke)
  • Lagerungsversuch nach Ratschow.

Wichtige Laborwerte bei Verdacht auf eine Arteriosklerose:

Als apparative Diagnostik nutzt die Ärzt*in vor allem folgende Verfahren:

Die Behandlung der Arteriosklerose richtet sich danach, welche weiteren Erkrankungen und Risikofaktoren bei der Patient*in vorliegen und zu welchen Folgen die Gefäßveränderungen geführt haben. Auch wenn sich die Arteriosklerose nicht mehr zurückbildet, kann doch ihre Weiterentwicklung mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen aufgehalten werden. Zu den wichtigsten dieser bei allen Arteriosklerosepatienten empfehlenswerten bzw. unabdingbaren Basismaßnahmen gehören

Die speziellen medikamentösen und invasiven Therapien der einzelnen Erkrankungen wie beispielsweise die Ballondilatation werden in den entsprechenden Artikeln erläutert (z. B. Herzinfarkt, pAVK).

Die Prognose bei einer Arteriosklerose hängt davon ab, wie stark die Gefäße betroffen und verengt sind, in welcher Körperregion die Engstellen vorliegen und ob bereits innere Organe geschädigt wurden. Entscheidend ist zudem das Vorliegen von Risikofaktoren und deren Behandlung (ausführliche Tipps zur Prävention siehe Koronare Herzkrankheit). Gute Möglichkeiten zur Abschätzung des individuellen Herz-Kreislauf-Risikos sind beispielsweise der PROCAM-Rechner und der ESC-Score.

Prävention

Arteriosklerose ist zwar ein natürlicher Abnutzungsprozess, gefährliche Folgeerkrankungen sind jedoch keineswegs Schicksal, sondern ein weitgehend hausgemachtes Problem. Die oben genannten Basismaßnahmen zur Behandlung der Arteriosklerose sind genauso zur Prävention empfehlenswert. Erwiesenermaßen vorbeugend wirken körperliche Aktivität, eine kalorienbilanzierte, fettarme und ballaststoffreiche Ernährung, mediterrane Ernährung sowie der Verzicht auf Nikotin.

Als Suchtest zur Risikoabschätzung einer Arteriosklerose und ihrer Folgekrankheiten dienen die Blutwerte hsCRP und eine erhöhte Fibrinogenkonzentration. Zudem wird vermutet, dass ein hoher Homocystein-Wert an der Schädigung der Blutgefäße beteiligt ist. Zur Regulierung des Homocystein-Spiegels im Blut ist eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B12 und Folsäure erforderlich.

Link zu verschiedenen Scores auf der Seite des BNK (Bundesverband Niedergelassener Kardiologen): www.scores.bnk.de/index.html

Autor*innen

Dr. med. Dieter Simon in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski | zuletzt geändert am um 12:42 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.