Wie sich unsere Essensvorlieben ausbilden

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Beim ersten Mal schmeckt´s oft noch nicht. Wird das Gemüse jedoch öfter angeboten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es gegessen wird.

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Was kann scharfes Essen? Essen und Stress Buchtipp: Fett! Zu viel Salz schädlich für Kinder Was steckt in der Wassermelone? Ernährungsempfehlungen: Vitamine als Nahrungsergänzung Die großen Cholesterin-Irrtümer Die besten Durstlöscher GLYX-Diät Hoher Nährstoffbedarf bei Erkältung Eisenmangel erkennen und beheben Ballaststoffe lindern Reizdarm Kindern Gemüse schmackhaft machen Fasten – mehr als eine Diät Lebensraum Darm: Maritime Kost für Stillende Höhere Sterberate bei dicken Kindern Spaziergang mit Kaugummi Kürbis und Co. Saure Früchte gegen Schlaganfall Ungesunder Lebensstil bedroht Gehirn Wie Salz den Blutdruck beeinflusst Ernährung von Kindern Proteine oder Kohlenhydrate? Herzgesund durch Essen und Bewegung So kriegt das Blut sein Fett weg Trinkmenge bei Herzleiden Vitalstoffcocktail Spargel Gesundheitsrisiken bei Adipositas Mittelmeerküche bei Nierenkrankheit? In Ruhe abnehmen Walnuss – die Supernuss Kakao stärkt Muskeln Buchtipp: Lebensmittel-Rettungsbuch Pfeffer hält schlank Wenn Genuss Schmerzen verursacht Kaffee senkt Geburtsgewicht Eiweiß fördert gesundes Altern Vorsicht bei Fructose Aromatisch und gesund: Richtig fasten Zerkleinertes Obst und Blattsalate Neue Richtwerte für die Ernährung Fasten für den Stoffwechsel Eier natürlich färben: Brokkoli roh verzehren Kalorienbombe Bubble Tea Vegane Ernährung Wegen Übergewicht ins Krankenhaus Achtung, Leber in Gefahr Buchtipp Functional Food Achtung, Leber in Gefahr Welche Diät ist gut fürs Herz? Bittere Süße: Stevia Kalorienreduzierte-Mischkost-Diäten Ökotest prüft B12-Präparate Artgerechte Ernährung GLYX-Diät beugt Krankheiten vor Das Immunsystem stärken Dem Kater vorbeugen Mit Loch im Bauch zur Arbeit Gesunde Ernährung im Winter Viel heiße Luft um die heiße Zitrone Kaffee verlängert Leben Buchtipp: Einfach ehrlich essen Abendessen ohne Kohlenhydrate? Kalzium hält Hormone im Zaum Kinder mit Jod versorgen Fettleber durch Snacks & Softdrinks Wellness-Diäten Entspannt in die Schule So kriegt das Blut sein Fett weg Käse und Co. für gesundere Knochen Karneval ohne Kater Trinken nicht vergessen Mineralstoffe Mehr Koffein – mehr Östrogene Jodmangel gefährdet die Gesundheit Verpflegung in Kitas Fett – eine Grundgeschmacksart? Tomaten- und Erdbeerallergie Den Appetit optisch täuschen Essstörungen bei Jungen Ursachen von Übergewicht Flüssigkeit zur Arzneieinnahme Fettzellen torpedieren Diät Die beste Ernährung für Babys Freiverkäufliche Abnehmpillen Diabetes in der Schwangerschaft Alkoholfreies Bier als Alternative Nahrung unbeschwert genießen Histamin-Unverträglichkeit Ungetrübtes Grillvergnügen Wie Junk-Food süchtig macht Vegetarische Ernährung Leberschäden abwenden Abnehmen senkt Krebsrisiko Die Rolle der Vitamine als Radikalfänger Gute Vorsätze zur Gesundheit Fruchtzucker und Übergewicht So ist Orangensaft gesund Erstickungsgefahr durch Süßigkeiten Die vollwertige Ernährung Nahrungsergänzungsmittel Krebsverdächtiger Stoff im Gläschen Osterbrunch ohne Magentablette Faserreich oder faserarm? Magenschonend ernähren Krebs: Ingwer gegen Übelkeit Lebensmittelzusatzstoffe Gewichtsabnahme mit Magenband Muttermilch hilft Frühgeborenen Beeren schärfen Denkorgan Prävention bei Typ-2-Diabetes Ernährung übergewichtiger Kinder Buchtipp: Schluss mit Fertig-Pizza Zusatzstoffe in Lebensmitteln Fleischlos essen stört Wachstum nicht Wo liegt das gesündeste Gewicht? Erfrischungsquelle Wasser Richtig ernähren bei COPD Bei der Arbeit genug trinken Kohl: Besser als sein Ruf Gesunder Lebensstil für Kinder Abnehmen mit Sport Schokolade: Gesund oder schädlich? Wenn Eis Kopfschmerzen bereitet Beim Essen auf den Bauch hören Küchenhygiene im Sommer Ernährung heute Naschen Sie sich schlank Was kochen? Macht Schule dick? Flüssigkeitsmangel vorbeugen Nanoplastik in Wasserflaschen Selbstkontrolle bei Diäten Kakao steigert Leistung 9 Ernährungstipps fürs Herz Kindern gesunde Ernährung vermitteln Wenn der Bauch drückt Magen satt – Augen satt Gesunde Ernährung für die Kleinen Kräutertee aus der Apotheke Teenager stehen auf Obst und Gemüse Mangel beim Stillen verhindern Ernährung bei Schluckstörungen Kaffeetrinken gegen Diabetes Schwangerschaftsübelkeit Süßes Leben ohne Zucker Betrifft auch Kinder: Bärlauch Ernährung gesunder Säuglinge Patientenverhalten bei Diabetes Kaffee: Keine Gefahr fürs Herz Fasten – mehr als eine Diät Die Herzgefahr steckt in der Wurst Gute Kost für Ausdauersportler Ernährung bei Chemotherapie Appetit vs. Hunger Übergewicht begünstigt Krebs Übergewicht – ein Bilanzproblem Vitamine in Zahnpasta? BMEL-Ernährungsreport 2016 Kennzeichen auf Lebensmitteln Gentechnisch veränderte Lebensmittel Eiweißbedarf im Alter Warum wir Zink brauchen Hoher Blutdruck und schwanger Beikost ab Ende des 4. Monats? Machen Kohlenhydrate empfindlich? Diät nach dem Insulinprinzip Schützt Essen vor Demenz? Schlafrhythmus von Jugendlichen Ungesunde Lebensmittel entlarven Familiäre Vorbelastung bei Diabetes Bei Hitze viel trinken Mit Gemüse gegen Schlaganfall Hohen Blutdruck mit Kalium senken Pestizide auf Lebensmitteln Von Akne bis Zucker Hoher Blutdruck nach Kaffeegenuss? Wie bedenklich sind Energy Drinks? Wie und wann essen? Diabetes frühzeitig erkennen Stillen und Schmerzmittel Medikamente gegen Sodbrennen Hilfe bei Essstörungen Gesund mit der richtigen Ernährung Gesunder Knabberspaß: Schutz vor Übergewicht bei Kindern Eisenmangel Kaffee: Das Gute in der Bohne Fülligen Kindern droht Herzschwäche Von "guten" und "bösen" Fetten Ursachen für Bluthochdruck Gestresste Kinder häufig dick Buchtipp: Schwarzbuch Wundermittel Ökotest prüft B12-Präparate Bluthochdruck bei Kindern Lebensmittelvergiftung bei Kindern Ernährung beeinflusst Stoffwechsel Was Männerknochen stabil hält Fischöl in der Schwangerschaft Fettsucht schlägt aufs Hirn Osteoporose: Wenn Kinder Essen nicht vertragen Wie Fruktose krank macht Schlaf und Übergewicht Wenn die Aorta durchbricht Vegane Diät für Diabetiker? Zunahme von Diabetes-Erkrankungen Gift in aller Munde Mediterrane Kost fürs Herz Buchtipp: Geheime Rezepte Vitaminmangel Sodbrennen bei Kindern Was können Quinoa, Kokos & Co.? Blähungen bei Reizdarm Tipps für Pilzsammler Vitamine für die Augen Was ist dran an den Kaffee-Mythen? Süßstoff regt den Appetit an Schlafmangel fördert Übergewicht Ist Bio besser? Schimmelpilze im Essen Stoffwechselstörung bei Kindern Was sind funktionelle Nahrungsbestandteile? Glutenunverträglichkeit & Magersucht Influencer machen unsere Kinder krank Vitamin-C-Quellen im Winter Fleischlos essen stört Wachstum nicht Viele Getränke überzuckert „5 am Tag“ gescheitert? Brustkrebs bei Frauen Die Milch macht’s: Soja bei Brustkrebs - Risiko oder Schutz Die mediterrane Ernährung Buchtipp: Der Gefräßigmacher Hilfe gegen Pickel & Co. Wechselwirkungen vom Medikamenten Belohnen mit Fett und Zucker Sportlermagersucht weit verbreitet Eisenmangel erkennen und beheben Lebensmittelallergie bei Kindern Kinder mit Zöliakie Sport im Online-Fitness-Studio Cassia-Zimt: Gefahr für die Leber Bluthochdruck bei Kindern Kinderleicht Gewicht verlieren Dünne verwerten Zucker besser Viel heiße Luft um die heiße Zitrone Runde Sache: Hülsenfrüchte Vorsicht vor Knollenblätterpilz Vitamine Rote-Bete-Saft senkt Blutdruck Entwarnung für MRSA im Grillfleisch Auf der Suche nach der besten Ernährung Weiße Flecken auf Schokolade Wer Fett stark schmeckt, isst weniger Sodbrennen und Magenschmerzen Online-Tool berechnet Zuckerlimit Buchtipp: Schwarz und stark Bei Darmkrebs zuckerarm ernähren Diät: Das Timing macht’s Überhitzung durch Schweißmangel Die Säure-Basen-Balance Ran ans Fett – mit Eigenfett Gesund trotz Diabetes Pfeffer hält schlank Richtig abnehmen: Kaffee schadet Knochen nicht Süß, süßer, Stevia Mischkostdiät Eisenmangel bei COPD Die Knochen-Bilanz Vitamin-D-Versorgung bei Diabetes Ingwer als Heilmittel Wie Wasser bei Gicht hilft Salzgehalt statt Natriumwert Grünkohl beugt Krebs vor Sehschwäche bei Dunkelheit Fasten: Auf kleine Sünden verzichten Kalorienbombe Softdrinks Beschwerden nach Rotweingenuss Hirn schrumpft mit Rapider Gewichtsverlust Kreuzallergie gegen Soja Kohlenhydratreduzierte Diäten Wie Nüsse vor Darmkrebs schützen Trinkgewohnheiten bei Männern Frühstücken statt Naschen Auf gesunden Lebensstil achten Neuer Indikator für Krankheiten Wie Hunger und Sättigung funktionieren Fasten im Intervall Hochbetagte gut ernähren! Kein Sport mit leeren Magen Buchtipp: Schön mit Schüßler-Salzen Zuckerkonsum bei Kindern Bauchweh durch Getreide Diät: Das Timing macht’s Formula-Diät senkt Blutzucker Orthomolekularmedizin Schlankmacher Diabetes mellitus Typ 2 Richtig ernähren in der Kein Sport mit leeren Magen Buchtipp: Der Bio-Bluff Osteoporose Nicht hungrig einkaufen Auf Kohlenhydrate nicht verzichten Cholesterin-Test Kinderleicht Gewicht verlieren Mythen um die Milch Gesunde Ernährung beugt Falten vor Trotz Kreuzallergie in den Frühling Buchtipp: Ernährung für Sportler Hochbetagte gut ernähren! Chemische Stoffe im Alltag Kokosöl schützt vor Karies Fertigprodukte machen depressiv Nahrung nicht vertragen: Koffein verbessert Gedächtnis Genmutation verhindert Sättigung Was steckt im Eis? Kinderleicht Gewicht verlieren Leckereien vom Weihnachtsmarkt Einstiegsdroge E-Zigarette Selbstgekocht schmeckt besser Abwehr beginnt im Mund Kaffee ohne Milch gesünder Formula-Diät senkt Blutzucker Veggie-Tag in Kantinen? 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Wenn Pommes aggressiv machen Meisterlich Grillen? Aber sicher! Kreuzallergie auf Lebensmittel Was Mutter und Kind gut tut So überzeugt man heikle Esser Mikronährstoffe bei Diabetes Vitamine: ein Überblick Mutter und Kind perfekt versorgt So überzeugt man heikle Esser Lebensmittelzusatzstoffe Buchtipp: Diabetes-Kochbuch Ernährungstipps für Skifahrer Influencer machen unsere Kinder krank Zartbitter schützt vor Herzinfarkt Keine Mandeln für Kleinkinder Diätprodukte sind out Erste Hilfe bei Grillunfällen Schichtarbeit erhöht Diabetes-Risiko Was steckt in der Wassermelone? Pestizidcocktail zum Frühstück? Sommerzeit – Grillzeit Ostereier richtig färben Geschmacksstörungen den Garaus machen Gesunder Alkohol: Ein Mythos Nicht nur in Zitronen: Das Salz in der Suppe Salzersatz senkt Infarktrisiko Walnüsse: In Küche und Medizinschrank Diabetes in der Vorstufe aufhalten Grüner Tee und Medikamente Neues Übergewicht-Gen entdeckt Buch-Tipp: Gesunde Gewürze Viel mehr als Cholesterin: Eier Darmgesundheit bei Senioren Schluss mit Reizdarm Schlafmangel macht dick Dick wegen falschen Essverhaltens Herzrisiko am Maßband ablesen Krank durch Brot Kalorienbedarf von Schwangeren

Dass der Mensch bei seiner evolutionären Strategie auf Intelligenz setzt, hat ihm immerhin eines eingebracht: Er kann im Gegensatz zu allen anderen Säugetieren in praktisch allen Klimazonen leben (neuerdings sogar in einer kleinen Weltraumstation). Dabei kommt ihm auch eine zweite Eigenschaft zupass, nämlich dass er ein breites Nahrungsangebot tierischer und pflanzlicher Herkunft nutzen kann. Das macht ihn zwar flexibel, was die Wahl seines Lebensraums angeht (der auf Bambussprossen spezialisierte Pandabär ist nicht ohne Grund vom Aussterben bedroht), stellt den Menschen aber vor ein Dilemma – das Dilemma des Generalisten: Ein großer Teil der vorgefundenen Nahrung ist giftig, weil Pflanzen gegen das Gefressenwerden irgendwann eine chemische Abwehr aufgebaut haben. Sie sind bitter, unverträglich – oder sogar tödlich giftig. Wie lernt der Mensch die jeweils richtigen Nahrungsmittel zu bevorzugen?

Ganz grob gesagt, sind drei – teils kulturell, teils biologisch bedingte – Einflüsse an der Ausbildung unseres Geschmacks beteiligt.

Erstens: Universelle Vorlieben

Jedes Kind, ob aus München oder Manila, bewertet aufgrund angeborener biologischer Vorlieben drei Geschmacksqualitäten positiv: süß (ab dem 1. Tag), salzig (ab dem 4. Monat) und umami („fleischig“, etwa ab dem 6. Monat). Die zwei übrigen Geschmacksqualitäten dagegen werden zumeist negativ bewertet: bitter (steht für „womöglich giftig“) und sauer (steht für „unreif“, d. h. kalorisch minderwertig, und manchmal auch für „womöglich verdorben“). Auch wenn keine speziellen Geschmackszellen für Fett bekannt sind, wird fette Nahrung schon von Kindern in allen Kulturen bevorzugt. Dies liegt daran, dass Fett alle positiven Geschmacksqualitäten verstärkt – fetthaltige Nahrung schmeckt einfach intensiver. Dass Menschen Kalorienbomben wie Schokolade und Chips bevorzugen, hat also einen biologischen Hintergrund

Eine weitere allgemein gültige Voreinstellung ist der Garcia-Effekt: Hat ein Nahrungsmittel einmal Übelkeit oder Erbrechen ausgelöst, so wird dieses langfristig abgelehnt. Eine einzige schlechte Erfahrung reicht dabei aus, um das jeweilige Nahrungsmittel jahrelang zu meiden – zumindest bei Kindern.

Ein weiterer Einfluss, der die Nahrungsvorlieben aller Kinder prägt, ist die Neophobie – Kinder meiden bisher unbekannte Nahrungsmittel. Sie folgt einem bei allen Kindern in etwa ähnlichen zeitlichen Verlauf: Im Alter von 4–6 Monaten ist sie am wenigsten ausgeprägt; Säuglinge akzeptieren in diesem Zeitraum praktisch alles, was ihnen angeboten wird Ab etwa dem 18. Monat verengt sich der Wahlhorizont allmählich; mit 4–5 Jahren ist er am engsten. Kinder sind dann wirklich schlechte Esser. Erst zwischen 8 und 12 Jahren weitet sich der Wahlhorizont wieder. Dieser Verlauf erklärt sich evolutionsbiologisch so: Während das Kind gestillt wird und in unmittelbarer Nähe der Mutter lebt, soll sein Geschmackshorizont breit sein – die Mutter sorgt schließlich mit ihrer Vorauswahl dafür, dass das, was das Kind zu essen bekommt sicher ist. Ganz anders, wenn das Kind die – an Giftstoffen nicht arme – Umwelt auf eigenen Beinen erforscht: Dann wird eine Verengung des Wahl- und Geschmackshorizonts zu einer Frage des Überlebens. Alles, was unbekannt ist, muss jetzt gemieden werden – insbesondere wenn es dazu noch grün ist oder bitter schmeckt. Erst wenn die inneren Organe reifer sind (d. h. weniger anfällig gegenüber Giftstoffen) und wenn die Nahrungsauswahl durch kulturelles Lernen abgesichert ist, kann sich der Geschmacks- und Wahlhorizont wieder öffnen. Wenn Kinder schlecht essen, dann tun sie das also nicht unbedingt in mutwilliger Absicht.

Zweitens: Individuelle Vorlieben

Je nachdem, wo Kinder aufwachsen, essen sie spätestens im Schulalter Maden, gegrillte Vogelspinnen, Hamburger oder Knödel – und finden sie lecker. Diese flexible geschmackliche Anpassung an das Nahrungsangebot ist für uns Menschen überlebenswichtig: Wer den nicht giftigen Teil der essbaren Umwelt nicht irgendwann geschmacklich positiv bewertet, hat für seine Ernährung schwerwiegende Nachteile – zumindest unter den knappen Umweltbedingungen, wie sie für den Menschen in seiner evolutionären Umwelt typisch waren und noch heute vielerorts sind.

Die geschmackliche Anpassung erfolgt dabei bisweilen unter extremen Sonderbedingungen. Scharf essen ist dort sinnvoll, wo Nahrungsmittel schnell verderben, denn scharfe Gewürze können Keime und Parasiten abtöten. Andenbewohner essen z. B. wilde Kartoffeln zusammen mit Lehm – das hilft die giftigen Inhaltsstoffe der Kartoffeln zu neutralisieren.

Soziales Lernen. Einen starken Einfluss auf das, was wir essen, hat die Gewöhnung – wir sprechen nicht umsonst von Ernährungsgewohnheiten. Experimente zeigen, dass Kinder, die ein Nahrungsmittel zunächst ablehnen, dieses doch annehmen, wenn es ihnen an aufeinanderfolgenden Tagen noch 8–10 weitere Male angeboten wird.

Was Experimente auch zeigen: Kindern fällt es leichter, das zu akzeptieren, was die Erwachsenen am Tisch lecker finden – Kinder orientieren sich bei der Entwicklung ihres Geschmacks auch an Vorbildern. So probieren 1- bis 4-Jährige ein neues Nahrungsmittel doppelt so häufig, wenn ein freundlicher Erwachsener davon zuerst nimmt. Dieses Lernen in der Gemeinschaft heißt auch soziales Lernen.

Wir essen also bestimmte Nahrungsmittel nicht deshalb, weil sie uns schmecken, sondern sie schmecken uns, weil wir sie immer wieder essen.

Drittens: Genetische Unterschiede

Aber auch genetische Unterschiede spielen eine Rolle: Rund ein Viertel der Mitteleuropäer (darunter mehr Frauen als Männer) sind so genannte Supertaster – sie haben besonders viele Geschmacksrezeptoren für Bitterstoffe auf der Zunge und reagieren sehr sensibel auf Geschmacksreize. Manches Kind, das schlecht isst, dürfte zu dieser Gruppe gehören. Im Erwachsenenalter sind Supertaster dagegen häufiger unter den Köchen zu finden.

Autor*innen

Dr. med. Herbert Renz-Polster in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). | zuletzt geändert am um 11:11 Uhr


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Mediziner*innen geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbständig Diagnosen zu stellen oder mit einer Therapie zu beginnen.